Tötungsdelikt von Gränichen: Zwei Männer angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Aargau hat im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Gränichen, begangen im Oktober 2012, gegen einen 42- und einen 50-Jährigen Anklage erhoben. Ihnen wird Mord bzw. Beihilfe zu Mord vorgeworfen. Über die Tat selber gibt es nach wie vor nur bruckstückhafte Informationen.

Knapp eineinhalb Jahre nach dem Tötungsdelikt an einem Mann in einer Werkstatt in Gränichen hat die Aargauer Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Männer erhoben. Weil weder Geständnisse vorliegen, noch der Tathergang klar ist, lässt es die Anklage auf einen Indizienprozess ankommen.

Auch nach fast zwei Jahren ist unklar, wie und warum es zum Tötungsdelikt in Gränichen kam. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch nach fast zwei Jahren ist unklar, wie und warum es zum Tötungsdelikt in Gränichen kam. zvg

Am 7. Oktober 2012 wurde in Gränichen ein damals 31-jähriger Mann tot in einer Werkstatt gefunden. Über den Tathergang ist auch nach umfangreichen Ermittlungen nur wenig bekannt. Es liegen nach wie vor keine klaren
und widerspruchsfreien Schilderungen und auch keine Geständnisse
vor. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Motiv der Täterschaft darin bestand, das Opfer aus persönlichen Gründen zu beseitigen.

Der mutmassliche Mittäter wurde rund achteinhalb Monate nach der Tat aus der Untersuchungshaft entlassen. Der angeklagte mutmassliche Mörder befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Wann der Prozess vor dem Bezirksgericht Aarau stattfindet, steht noch nicht fest.