Trockenheit im Aargau - Bauern leiden

Die Bauern in der Region müssen von einem Extrem ins Andere dieses Jahr. Zuerst war der Frühling zu kalt und zu nass und nun ist der Sommer zu heiss und zu trocken. Seit drei Wochen hat es im Kanton Aargau kaum geregnet und an vielen Orten gab es gar keine Niederschläge.

Bild eines ausgetrockneten Ackers, mit brauner trockener Erde. Im Vordergrund vier leere, aufeinander gestapelte Gemüsekisten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das trockene Wetter macht den Aargauer Landwirten immer wie stärker zu schaffen. Keystone

Zuerst war es viel zu kalt und zu nass, und nun folgt genau das Gegenteil: Für die Aargauer Landwirte und ihre Ernte ist das heisse, trockene Wetter die nächste Herausforderung, nach dem nass-kalten Frühling.

Unter der Trockenheit leiden vor allem die Kartoffeln. Mit dem kalten und nassen Frühling war bereits der Anbau schwierig und nun ist es zu trocken. Können die Bauern ihre Felder nicht genügend bewässern, müssen sie mit Ertrags- und Qualitätseinbussen rechnen, sagt Geri Busslinger von der Landwirtschaftlichen Schule Liebegg gegenüber dem Regionaljournal.

Keine Gewitter im Kanton Aargau

Gewitter gab es in den letzten Wochen viele, nur im Kanton Aargau nicht. Dies sei allerdings Zufall, sagt Felix Blumer von SRF Meteo. Die Gewitter seien nicht - wie im Normallfall - von Westen oder Südwesten gekommen, sondern untypischerweise von Osten. So seien sie am Kanton Aargau vorbeigezogen.

Donner und Blitz sind für Mittwoch im Aargau angesagt. Jedoch regnet es nur vereinzelt und wenn, dann nur wenig. Tendenziell bleibt es trocken und heiss.