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Legende: Audio Von J&J zu Jabil: Übernahme in der Medizinaltechnik abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
01:10 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 18.12.2018.
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Übernahme in Medizinaltechnik Johnson & Johnson verkauft Schweizer Fabriken

  • Der US-Konzern übergibt Teile seiner Medizinaltechnik-Sparte in der Schweiz an Jabil.
  • Man habe am Dienstag das Angebot von Jabil akzeptiert, teilt Johnson & Johnson mit.
  • Damit gehen sieben Schweizer Fabriken vom einen Amerikaner zum nächsten Amerikaner über.
  • Die Gewerkschaft Unia ist nicht sicher, was sie von der Übernahme halten soll.

Hierbei handelt es sich um die Fabriken in Le Locle (NE), Raron (VS), und Mezzovico (TI) sowie um die vier Solothurner Fabriken in Grenchen, Bettlach, Hägendorf und Balsthal. An diesen Standorten werden Teile für die Unfallchirurgie, Rückenwirbelprobleme, chirurgische Instrumente, etc. hergestellt.

Im Kanton Solothurn sind 1140 Mitarbeitende von der Übernahme betroffen. Laut Johnson & Johnson behält Jabil sämtliche Mitarbeitende in den vier Solothurner Fabriken. Kündigungen werden demnach vorerst keine ausgesprochen.

Über Jabil

Jabil ist ein Anbieter von Fertigungsdienstleistungen mit Sitz in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida. Das Unternehmen macht einen Umsatz von etwa 20 Milliarden US-Dollar. Es beschäftigt über 180'000 Mitarbeitende in 29 Ländern.

Die Gewerkschaft Unia zeigt sich auf Anfrage von SRF unschlüssig, was die Übernahme bedeutet. Einerseits habe Johnson & Johnson zuletzt teilweise nicht mehr viel in die Schweizer Standorte investiert, deshalb könne man nun auf neuen Schwung hoffen. Andererseits stehe es um den Ruf von Jabil nicht zum besten. Das Unternehmen lege grosses Augenmerk auf die Kosten und die Schweizer Standorte gelten oft als teuer.

Der Verkauf der Schweizer Produktionstandorte geht im Verlauf des nächsten Jahres über die Bühne. Wieviel Jabil zahlt, geben die beiden amerikanischen Firmen nicht bekannt.

Verteilung des Reichtums
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Sind wir nicht alle gegen eine Abschottung der Schweiz, für die Globalisierung und gegen das Abseitsstehen? Also machen wir mit und verkaufen unsere Besten und innovativsten Pferde ins Ausland und wundern uns.
    Es kommt dann halt die Chance für neue, kleine, Anbieter die dann wieder flexibel, hochpräzis und in 1a Qualität liefern, während die anderen langsam abgeben. Es schliesst sich der Kreis.
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