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Überblick über die Videokameras in Aargauer und Solothurner Städten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 08.01.2020.
abspielen. Laufzeit 06:25 Minuten.
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Umfrage Videoüberwachung Baden hat 300 Videokameras - Grenchen 0

Umstrittene Überwachung: Videokameras gehören mittlerweile zum Alltag. An vielen Orten überwachen Kameras Schulanlagen, Parkhäuser und öffentliche Gebäude. Eine Umfrage des Regionaljournals Aargau Solothurn zeigt allerdings grosse Unterschiede zwischen Städten.

Anzahl Überwachungskameras

Gemeinde
Anzahl Kameras
Bemerkungen
Baden297 (davon 4 mobil)
inkl. Parkhäuser
Aarau112inkl. Parkhäuser & im Stadtmuseum
Oftringen55
Brugg53 (davon 1 mobil)
inkl. Parkhaus
Rheinfelden16 (+ einige mobile)
inkl. Parkhaus
Zofingen8alle im Bahnhofparking
Möhlin1 mobile Kamera
Solothurn1 mobile Kamera
ohne Parkhäuser
Grenchen0
ohne Parkhaus

Überwachtes Baden: Am meisten Kameras sind in der Stadt Baden im Einsatz. «Wenn irgendwo eine Kamera hängt, dann passiert weniger als ohne Kamera» ist der zuständige Stadtrat Matthias Gotter überzeugt. Alleine 40 Kameras überwachen die Cordula-Passage unter dem Schulhausplatz. 30 überwachen das Berufsbildungszentrum und selbst im Hallenbad überwachen zwei Kameras die Wasserfläche.

Kameralose Solothurner Städte: Grenchen und Solothurn setzen dagegen nicht auf Videoüberwachung. In der Stadt Solothurn ist nur eine mobile Kamera bei Schulanlagen im Einsatz, um Velodiebstähle zu verhindern. In Grenchen gibt es gar keine Kameras. «Wir haben glücklicherweise eine gute Sicherheitslage», sagt Grenchens Stadtschreiberin Luzia Meister. Und Urs Meyer, Leiter Rechtsdienst der Stadt Solothurn, sagt: «Wir sind offensichtlich eine friedliche Stadt, in der das noch nicht nötig ist.»

Videokamera
Legende: imago images / Symbolbild

Umstrittene Wirkung: Ob Aarau und Baden wegen der Videoüberwachung sicherere Städte sind als Grenchen und Solothurn lässt sich natürlich nicht sagen. Eine kleine präventive Wirkung hätten Kameras, meint selbst Urs Meyer von der Stadt Solothurn. Die Videoaufnahmen führten aber kaum je zur Ergreifung eines Täters. Anders schätzt Matthias Gotter, Stadtrat in Baden, die Wirkung von Videokameras ein. Man habe bereits Täter aufgrund der Kameraaufnahmen überführt.

Private Videokameras

Nicht von den Städten aufgeführt werden Kameras, die Private einsetzen. So zum Beispiel Videokameras bei Tankstellen oder Bahnhöfen.

Ein Spezialfall stellen Parkhäuser dar. In Grenchen und Solothurn gibt es zwar Parkhäuser, die videoüberwacht sind. Diese sind aber privat betrieben und deshalb nicht im Verantwortungsbereich der Städte.

Anders in Aarau, Baden, Brugg, Rheinfelden und Zofingen. Dort gehören die Parkhäuser den Städten, somit fallen die Videokameras dort auch in den Zuständigkeitsbereich der Städte.

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