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Umstrittene Kommentare im Netz Strafanzeige gegen umstrittenen Gemeindeschreiber von Boswil

  • Dem Gemeindeschreiber von Boswil im Kanton Aargau droht ein Strafverfahren, wegen umstrittener Äusserungen auf Facebook über Flüchtlinge.
  • Die SP Boswil reicht nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Gemeindeschreiber ein.
  • So könne juristisch abgeklärt werden, ob die Äusserungen Straftatbestände wie Rassendiskriminierung oder öffentliche Aufforderung zu Gewalt erfüllten.
Audio
Aus dem Archiv: Hugo Krähenbühl, Präsident Gemeindeschreiberverband Aargau, über heikle Kommentare
aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 06.12.2018.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 54 Sekunden.

Die Facebook-Posts des Gemeindeschreibers seien «ausserhalb jeder Menschenwürde» und für einen Amtsträger «nicht tragbar», schreibt die SP Boswil in einem Communiqué vom Samstag. Da sich die Äusserungen am Rand der Legalität bewegten, werde die SP Boswil stellvertretend für alle Gleichgesinnten die Stimme erheben und Strafanzeige gegen ihn einreichen.

Der Gemeindeschreiber schrieb unter anderem über einen Vergewaltigungsfall in Deutschland – und forderte zur Erschiessung des ausländischen Täters auf. Später entschuldigte sich der Gemeindeschreiber für diese Äusserung.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Hobi  (hitch)
    Ich habe drei Töchter. Wenn ich mir vorstelle..... dann kann ich solche Aussagen verstehen. Fehler No.1: öffentlich gemacht, Fehler No.2: die Aussage auf "Flüchtlinge " eingegrenzt. Solche Unmenschen müssen härter bestraft werden, egal woher sie kommen.
  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    "C'est le ton, qu'il fait la Musique"! Wenn es um Fakten im Asylwesen (und der ganzen laufenden Völkerwanderung Richtung Europa) geht, muss jedes Wort besonders auf eine sensible "Goldwaage" gelegt werden! Wer das nicht tut oder kann, riskiert die Nichtaufschaltung in den Medien-Foren oder sogar eine Strafanzeige! Bei gewissen total verhassten, politischen Parteien liegt die "Messlatte" viel tiefer oder fehlt gänzlich! Wer die Medienforums genau analysiert, stellt diese Realität sofort fest!
    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Sie verstehen den Unterschied zwischen "Freier Meinungsäusserung" und "Redefreiheit" nicht. Jede Meinung kann auch anständig geäussert werden. Keine Meinung muss in infamer und diffamierenden Worten ausgedrückt werden. Umgekehrt ist Rassismus und Aufruf zu Gewalt keine Meinung, sondern ein Vebrechen.
  • Kommentar von Marcel Kobler  (Kobima)
    Ob Gemeindeschreiber oder nicht spielt meiner Meinung nach eine zweitrangige Rolle, aber rassistische Äusserungen ins Netz stellen und sich nachher entschuldigen ist Heuchelei pur und zeugt von Hosenscheissermentalität