Einkaufszenter in der Schweiz VCS macht Einsprache gegen Millionen-Projekt Sälipark Olten

Der Verkehrs-Club der Schweiz VCS ist mit dem Bauprojekt für den neuen Sälipark in Olten nicht einverstanden. Das Millionen-Projekt habe zwar eine gute Stossrichtung, aber es gäbe Mängel, gerade bei der Verkehrsführung, findet der Verband. Deshalb macht er Einsprache.

Vorteile des Projekts gemäss VCS:

  • Der VCS sei mit der Stossrichtung des Projekts Sälipark 2020 einverstanden, schreibt er in einer Mitteilung.
  • Die zentrale Lage, die Erreichbarkeit, die Arbeitsplätze – das seien Vorteile.
  • Veloabstellplätze sind geplant.
  • Es gibt autofreie Wohnungen.

Trotzdem Einsprache gegen das Bauprojekt:

  • Der VCS ist mit der Verkehrserschliessung nicht einverstanden.
  • Auch die Verkehrsführung passt dem Verkehrsverband nicht.
  • Es gäbe «deutliches Verbesserungspotenzial», findet der Verband.
  • Es soll nicht mehr Parkplätze geben als 625 wie heute, fordert der VCS.
  • Es soll nur die bisherige Zufahrt zum Parkhaus geben.
  • Der VCS Sektion Solothurn lehnt den Teilzonenplan in der aktuellen Form ab.

Die Firma Giroud Olma AG will 100 Millionen Franken in das Einkaufszentrum Sälipark investieren. Es müsse moderener werden. Die Aussenparkplätze und die Architektur des Gebäudes passten nicht in ein modernes Stadtbild, erklärte die Firma im Januar 2016.

Einerseits soll es mehr Geschäfte geben, statt wie heute 28 plant man 40 Läden unterschiedlichster Art. Dazu sollen rund 80 Mietwohnungen könnten auf dem Areal Platz finden, die Hälfte davon sollen Wohnungen für betreutes Wohnen im Alter sein.

Dank des betreuten Wohnens entstünden auch neue Arbeitsplätze. Heute gibt es im Sälipark rund 700 Stellen, neu sollen es um 900 sein, wie der Investor gegenüber den Medien ausführte.

Ob es noch mehr Einsprachen gegen das Projekt gibt, ist noch nicht bekannt.