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Aargau Solothurn Vermisster 12-Jähriger: Strafuntersuchung wegen Entführung

Der seit Samstag 18. Juni vermisste Junge aus Gunzgen könnte entführt worden sein. Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung wegen Entführung gegen Unbekannt eröffnet, das teilt sie mit. Man könne eine Entführung nicht ausschliessen.

Am Dienstag wurde das Fahrrad des 12-Jährigen gefunden, in Härkingen, dem Nachbardorf seines Wohnortes Gunzgen. Die Ermittlungen gingen in alle Richtungen, sagt die Staatsanwaltschaft. Es könne auch sein, dass das Verschwinden von Paul nicht mit einer strafbaren Handlung zu tun hat.

Die Polizeiarbeit und Hinweise aus der Bevölkerung hätten zur Strafuntersuchung geführt, sagte Jan Lindenpütz, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Man könne aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen, so die Staatsanwaltschaft.

Sonderkommission der Polizei

Lindenpütz bestätigte Medienberichte, wonach das Wohnhaus der Eltern des vermissten Knaben am Dienstag durchsucht worden sei. Es habe sich um eine freiwillige Hausdurchsuchung gehandelt. Die Polizei habe eine Sonderkommission eingesetzt.

(Bildnachweis Front: zvg/Kantonspolizei Solothurn)

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Polizei könnte noch viel mehr von solchen guten Sachen leisten, wenn sie nicht ständig für andere Sachen verheizt würde (arbeitende Bürger belästigen, zusammenschlagen und bedrohen, kriminelle Flüchtlinge und Migranten, Blitzmarathon etc.). Hier ein Dankeschön an die Polizei für die gute Arbeit und den guten Ausgang!
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  • Kommentar von Jeany G. (Jeany89)
    Hmm, vielleicht wurde er Opfer einer Internetfalle? Er kündigte sein Verschwinden an... Vielleicht wollter er mit einem "Internet gspändli" auf Abenteuerreise.. Jedoch war es nur eine Falle auf der anderen Seite des Computers.....
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  • Kommentar von HP Korn (HaPeChe)
    Ich verstehe die Seite http://www.entfuehrungsalarm.ch/Pages/Kidnapping.aspx so, dass man sich dort anmelden kann um per SMS alarmiert zu werden. Diese Webeite selber zeigt aber keine Alarme. Die Seite beschreibt jedoch wie alarmiert wird: "Sie werden über Radio und Fernsehen, SMS-Alarm, Autobahn-Anzeigetafeln, Durchsagen in Bahnhöfen, Flughäfen und Einkaufszentren sowie über Presseagenturen und Online-Medien verbreitet." Ich hoffe inständigst, dass dieser Bub bald wohlbehalten gefunden wird!
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