Versuchter Klavier-Schmuggel endet in Laufenburg

Mit Hilfe von falschen Papieren hat ein Mann ein Klavier aus der Schweiz nach Deutschland schmuggeln wollen. Am Grenzübergang Laufenburg geriet er in eine Kontrolle, wie das Hauptzollamt Singen (Deutschland) am Mittwoch mitteilte.

Nein, sie führten keine Waren mit, versicherten der Chauffeur eines Kleintransporters, ein Speditionskaufmann aus Hamburg, und seine zwei Mitfahrer, als die Zöllner sie eingehend befragten. Sie liessen sich nicht überzeugen und kontrollierten den Wagen.

Eine Klaviertastatur in Nahaufnahme (Symbolbild) Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Klavier nach Deutschland verkaufen und transportieren, das geht nicht ohne korrekte Papiere und Abgaben. symbolbild colourbox

Im Laderaum stand ein Klavier der Marke Schimmel im Wert von 7900 Euro, wie sich herausstellte. Als Rechtfertigung legte der Chauffeur Papiere vor, laut denen er das Klavier in Österreich geholt hatte und via Schweiz an eine Adresse im deutschen Landkreis Waldshut zu bringen habe. Alles falsch, merkten die Zöllner. Das Instrument war in der Schweiz gekauft worden und für einen Auftraggeber in Hamburg bestimmt.

Wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung wurde gegen den 47-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet, wie es in der Mitteilung heisst. Für die voraussichtlichen Einfuhrabgaben von knapp 1900 Euro musste er eine Sicherheit in Form von Bargeld hinterlegen. Dann konnten die drei samt Klavier weiterfahren.