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Lukas Pfisterer: Warum hat die FDP ihre Strategie geändert?
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Wahlen 2019 FDP erhebt Anspruch auf einen zweiten Sitz

Im Aargau kommt es nach dem Rücktritt von Regierungsrätin Franziska Roth am 20. Oktober zu einer Ersatzwahl. Bei dieser tritt die FDP mit einer Kandidatin oder einem Kandidaten an, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Geschäftsleitung hat Jeanine Glarner, Grossrätin und Gemeinderätin aus Möriken-Wildegg und Gérald Strub, Grossrat und Gemeindeammann aus Boniswil, nominiert. Wer ins Rennen geschickt wird, entscheidet die Delegiertenversammlung Mitte August.

Dass die FDP Anspruch auf einen zweiten Sitz erhebt, kommt überraschend: Bei den letzten Regierungsratswahlen hatte die FDP betont, dass sie der SVP keinen Sitz strittig machen wolle. Was sich seither geändert hat, erklärt FDP-Parteipräsident Lukas Pfisterer.

SRF News: Bei den letzten Regierungsratswahlen hat die FDP der SVP das Feld überlassen. Man hat gesagt, dieser Sitz, der gehöre der SVP, was hat sich seither geändert?

Lukas Pfisterer: Das ist mittlerweile drei Jahre her. Wir haben nun entschieden, dass wir selber antreten und die Verantwortung wahrnehmen. Die Geschäftsleitung hat am Mittwoch zwei Personen nominiert. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen beiden Personen die Lücke im Regierungsratskollegium bestens ausfüllen können.

Ist dies auch ein Eingeständnis, dass es das letzte Mal nicht gut war, dass es ein Fehler war?

Man hat gesehen, dass es nicht gut gekommen ist. Nun gehen wir selber in die Hosen und machen eine Vorwärtsstrategie mit zwei ausgezeichneten Persönlichkeiten.

Mit der SVP klären Sie derzeit ja noch ab, ob es vielleicht eine Listenverbindung gibt für die Nationalratswahlen, was heisst den dies nun für das Verhältnis zwischen FDP und SVP?

Wir haben ein gutes Verhältnis miteinander, wir arbeiten auch immer wieder zusammen. Hier geht es aber um Wahlen und wir treten an, weil wir der Überzeugung sind, dass wir gute Kandidatinnen und Kandidaten haben. Das heisst aber nicht, dass wir nicht mit der SVP zusammenarbeiten können.

Das Gespräch führte Barbara Mathys.

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