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Legende: Audio Warum im Aargau die Bäume umkippen abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
02:00 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 30.04.2019.
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Wald im Mittelland Hitzesommer schwächte die Bäume

  • Die Trockenheit des letzten Jahres führt zu sichtbaren Schäden in den Wäldern.
  • Auch Weisstannen gehen wegen der Trockenheit kaputt – diese Baumsorte galt bisher als robust.
  • Helfen kann laut der Aargauer Abteilung Wald nur «waldfreundliches Wetter»: genügend Regen und nicht zu hohe Temperaturen.
Umgestürzter Baum am Waldrand.
Legende: Ebenfalls in Baden sind wegen der Hitze-Auswirkungen Bäume gekippt, etwa auf einen Grillplatz. SRF

Nach den Sturmschäden von «Burglind» im Januar 2018 werden in den Wäldern im Mittelland nun auch Auswirkungen des trockenen Sommers sichtbar. An vielen Orten sind die Wälder durch die Trockenheit geschwächt. Viele Bäume seien von Käfern befallen oder wegen der Austrocknung abgestorben, schreibt etwa die Gemeinde Würenlingen.

Vertrocknete Fichten, vom Borkenkäfer befallene Weisstannen – jeden Tag eine neue Hiobsbotschaft. Der Würenlinger Revierförster Markus Hossli sagt: «Wir haben in den letzten Jahren versucht, den Wald nachhaltig zu bewirtschaften und jetzt müssen wir machtlos zuschauen, wie die Bäume kaputt gehen. Für uns ist es tragisch.»

Viele Schadensmeldungen

Die Schäden treten laut der Gemeinde «in einem nie erlebten Ausmass auf». Mehr als die für ein Jahr geplante Menge Holz habe geschlagen werden müssen. Wieviele Schäden noch auftauchen werden, sei nicht absehbar, sagt Hossli. «Es gab viel zu wenig Niederschläge als dass sich der Wald im Winter hätte erholen können.» Es werde wohl auch in den nächsten Wochen noch viel kaputt gehen.

Der Wald von Würenlingen ist kein Einzelfall. Im Aargau und im Kanton Solothurn gehen bei den zuständigen Behörden viele Meldungen über Baumschäden ein, welche durch die Trockenheit verursacht wurden.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ja. wo ich hinschaue, ich lebe in der Stadt. Bäume leiden. Sie sind bereits jetzt trocken. Bäume sind wohl, auf alle Fälle für mich, umgekehrte Menschenabbilder. Sie brauchen unsere Fürsprache, Sorge und Schutz. Ohne unsere Baumgenossen wird es trüb, kalt-und lebensfeindlich auf diesem unseren wunderschönen Planeten. Im Sinne Wendell Berry's, Zukunft ermöglichen, liegt im jetzigen Zustand der Böden, Wälder, Seen Berge denen JETZT Sorge tragen ist die einzige Fururologie. Wir haben nur das Jetzt.
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  • Kommentar von Lukas Gubser (Mastplast)
    Die Zeit von Fichtenwäldern geht zu Ende. Auch wenn wir es schaffen würden in den nächsten 10 Jahren den CO2 ausstoss auf null zu reduzieren, erhalten wir maximal den Status Quo. Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon gut spürbar und werden uns schwer schädigen.
    Macht euch auf grosse Konflikte gefasst die mehr Menschen töten werden als der Klimawandel direkt.
    Alle bis JG 1980 werden einen hohen Blutzoll bezahlen wenn sich nicht sofort etwas ändert, Ökonomisches denken muss sofort weg.
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    1. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      Anpassen heisst die Devise, sie Endzeitprophet. Die Evolution hat das bis anhin immer geschafft. Einigermassen vernunftbegabte kommen nicht auf die Idee das Klima steuern zu können.
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    2. Antwort von Lukas Gubser (Mastplast)
      Sie haben Recht Herr Christmann passen wir uns einfach an, die Bienen auch und die restliche Pflanzen und Terwelt genauso.
      Wir können genauso weitermachen wie bisher, dass mir das nicht selber in den Sinn gekommen ist.
      Zum Glück gibt es noch vernunftbegabte Menschen wie Sie. Danke
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    3. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      Herr Gubser, was momentan mit dem Schlagwort Klimawandel herumgeboten wird ist hanebüchen. Wir müssten Natur, Fauna und Flora schützen, nur, das wäre wohl viel zu mühsam und würde unserer "immer mehr, immer grösser"-Gesellschaft in die Quere kommen. Unsere Wälder werden sich anpassen, notfalls kann mit neuen Baumsorten nachgeholfen werden.
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    4. Antwort von Dani Keller (¯\_(ツ)_/¯ ____)
      Nach über 20 Jahren "Klimakatastrophe" nimmt die Waldfläche in der Schweiz weiterhin zu.
      Und auch global greening ist eine positive Entwicklung von mehr CO2 und Klimaerwärmung. Alles andere als Ihre Apokalypsen Prophezeiung.
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