Zum Inhalt springen
Inhalt

Aargau Solothurn Weissensteinbahn schreibt wegen Stilllegung weiterhin Verluste

Seit dreieinhalb Jahren steht die Seilbahn auf den Weissenstein still. Ein Rechtsstreit blockiert die Bahn bis auf Weiteres. In Solothurn haben die Aktionäre an der Generalversammlung nun einen weiteren Geschäftsbericht mit einem Verlust von knapp 150'000 Franken genehmigt.

Sässeli der Sesselbahn
Legende: Ist diese Bahn definitiv Geschichte oder nicht? Die Aktionäre der Seilbahn Weissenstein AG warten auf Klarheit. Keystone

Die Seilbahn Weissenstein AG hat seit drei Jahren nur noch Ausgaben und keine Einnahmen mehr. Seither sind die Verluste auf 450'000 Franken angewachsen. «Wir haben jedoch noch genügend Reserven», sagt Verwaltungsratspräsident Urs Allemann. «Mir wäre es jedoch lieber, wenn wir dieses Geld in die neue Bahn investieren könnten», erklärt Allemann weiter

Gerichtsurteil wird demnächst erwartet

An der Generalversammlung der Seilbahn Weissenstein AG wurde mitgeteilt, dass das Bundesverwaltungsgericht seinen Entscheid im Frühsommer publik machen wird. «Wir hoffen also, dass wir vor den Sommerferien Klarheit haben», sagte Allemann. Es besteht allerdings noch die Möglichkeit, dass dieses Urteil dann bis vor Bundesgericht gezogen wird.

Entscheid noch offen

Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt die Frage, ob das Bundesamt für Verkehr der alten Bahn die Betriebsbewilligung einfach so entziehen kann. Der Schweizerische Heimatschutz ist der Auffassung,  dass man die Bahn auch heute noch sicher betreiben könne.

Das Bundesamt für Verkehr habe die Interessen der Sicherheit, der Leistungsfähigkeit und der Benützbarkeit für Behinderte höher gewichtet als jene des Denkmalschutzes. Die Seilbahn Weissenstein AG steht hinter der Argumentation des Bundesamts für Verkehr und will eine neue Seilbahn.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Robert Acheson, San Diego California
    Here in the USA we have 10 VR101 vonRoll lifts with perfect safety records.They are extremely safe,Reliable and treasured.This as I understand is the last VonRoll VR101 in Switzerland .Should be preserved with NO arguments.The San Diego Zoo is the Busiest VonRoll VR101 in operation with over 3 MILLION passengers a year.You tell me these pure Swiss made lifts arnt safe..Cedar Point VR101 Built in 1961.NO ACCIDENTS..VONROLL NO DOPPELMAYR....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Claude Gentil, Samedan
      Lieber Robert, sag das mal den Verantwortlichen vom BAV und all den Leuten, die sich im Dunstkreis der SWAG bewegen...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S. Sachser, Basel
    Essooo Bireweich! Lasst Sie doch die neue Bahn bauen. Es ist wirklich bedenklich mit der Sicherheit. Man müsste sonst ja das gesetz ändern. Ich möchte endlich wieder Schlitteln gehen im Winter am Weissenstein...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beat Sutter, Dübendorf
      Der Bügel über dem Knie sei nicht mehr "sicher", weil der Haken relativ lose in eine Öse kommt. In Wahrheit ist der Bügel sicher, wenn es nicht aus Langeweile für einen Kick zwischendurch wieder hochgeklappt wird. Die neuen "Sicherheitsnormen" will man durchsetzen, weil der Gesellschaft berechtigterweise immer weniger Verstand zugetraut werden kann und nicht weil das alte System gefährlich ist (man stelle sich eine heutige Schulklasse auf dem Ding vor.)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen