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Aargau Solothurn Weniger Energieberatungen in den Kantonen Aargau und Solothurn

Die kantonalen Energieberatungen verzeichnen ein rückläufiges Interesse. Die Aargauer und Solothurner Hausbesitzer lassen sich nicht mehr so häufig beraten wie früher, heisst es auf Anfrage.

Aussenaufnahme eines Gebäudes mit Infrarottechnik zur Bestimmung von vermeidbarem Energieverbrauch.
Legende: Aussenaufnahme eines Gebäudes mit Infrarottechnik zur Bestimmung von vermeidbarem Energieverbrauch. Keystone

Energieberatungen lagen im Trend bei Hausbesitzern. Schliesslich lässt sich mit energetischen Sanierungen Geld sparen. Die Stromrechnung ist tiefer, und unter Umständen erhält man Fördergelder vom Staat.

Nun aber ist das Interesse an Energieberatungen gesunken. Dies zeigen Zahlen aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Über die Gründe dafür wisse man nicht genau Bescheid, sagt Stefan Kämpfen, Leiter Sektion Energieeffizienz beim Kanton Aargau. Vermutlich spielten verschiedene Faktoren mit. Kämpfen nennt dennoch einen Hauptgrund.

Kanton Aargau reagiert auf sinkende Beratungszahlen

«Ich denke, die Entwicklung der Energiepreise ist verantwortlich für das rückläufige Interesse an Energieberatungen», sagt er gegenüber dem Regionaljournal Aargau und Solothurn von Radio SRF. Das heisst: Wenn die Preise am Boden sind, wenn die Hausbesitzer weniger zahlen für Energie, dann haben sie auch weniger Grund zu Sanieren, weil gar keine grossen Einsparungen winken.

Die Energieberatung des Kantons Aargau hat bereits reagiert auf diese Entwicklung und setzt nun auf Werbung. Einerseits hat sie für Hausbesitzer eine Veranstaltungsreihe gestartet zu verschiedenen Themen rund um Energiefragen. Die Veranstaltungsreihe findet an sechs Orten statt. Den Anfang macht Lenzburg am 22. Oktober, den Abschluss Spreitenbach am 3. November. Andererseits hat die Aargauer Energieberatung Inserate in Auftrag gegeben und möchte die Medienberichterstattung zum Thema verstärken.