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Legende: Audio 2018 gab es weniger mehr Solothurner (Bild: Schönenwerd) abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
02:06 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 04.03.2019.
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Weniger mehr Kanton Solothurn wächst nicht mehr so stark

  • 1700 Menschen lebten Ende 2018 mehr im Kanton Solothurn als noch Ende 2017. Insgesamt leben etwa 275'000 Menschen im Kanton.
  • Den grössten Boom gibt es in der Region Gäu. Dort beträgt das Wachstum etwa 2 Prozent jedes Jahr.
  • Olten ist geschrumpft, bleibt aber die grösste Stadt

Der Kanton Solothurn wächst jedes Jahr. Doch das Wachstum wird langsamer. Das zeigt die neuste Bevölkerungsstatistik. Im vergangenen Jahr sind «nur» rund 1700 Solothurner hinzugekommen.

Woran das liegt? Das Amt für Wirtschaft und Arbeit weiss es nicht wirklich. Arbeitsplätze habe es genug, heisst es, der Wirtschaft laufe es gut. Und am Platz könne es auch nicht liegen. Nirgends in der Schweiz gibt es so viele leerstehende Wohnungen wie im Kanton Solothurn.

Region Gäu boomt, Stadt Olten nicht

Warum der Kanton weniger stark wächst als auch schon, muss offen bleiben. Klar ist hingegen: Nicht alle Regionen sind gleich betroffen von der Entwicklung. Während der ländliche Bezirk Bucheggberg stark wächst (zweitstärkstes Wachstum 2018 nach Bezirk Gäu), verzeichnet der ebenfalls ländliche Bezirk Thierstein kaum ein Wachstum.

Weniger Zwerge

Im Kanton Solothurn gibt es nur noch drei Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von unter 100 Personen: Rohr (93), Gänsbrunnen (85) und Kammersrohr (29). Während Rohr und Gänsbrunnen 2018 noch geschrumpft sind (-4,12% und -8,60%) ist Kammersrohr genau gleich gross, bzw. klein geblieben.

Auch die Städte wachsen unterschiedlich. Grenchen legte letztes Jahr bei der Bevölkerung stark zu, Olten hingegen schrumpfte sogar minim. Dennoch bleibt Olten mit 18'459 Einwohnern die grösste Stadt im Kanton vor Grenchen (17'516) und der Hauptstadt Solothurn (16'903). Und auch die Stadt Olten könne in Zukunft wieder wachsen, ist Brigitte Schelble vom Amt für Raumplanung überzeugt: «Es gibt auch in den Städten noch Platz für mehr Menschen.»

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