Kantonspolizei Aargau Wie Beamte mit dem Lasergerät Raser erwischen

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Raserkontrollen Kapo Aargau

1:01 min, vom 26.6.2017

31 Kontrollen mit dem Lasergerät hat die Aargauer Kantonspolizei im Mai gemacht. Dabei entzog sie 57 Fahrzeuglenkern den Ausweis. 31 fuhren so schnell, dass ihnen der Führerausweis auf der Stelle abgenommen wurde. Am schnellsten war ein Mann, der mit 165 km/h auf einem Motorrad unterwegs war.

Gemessen wird mit einem speziellen Lasermessgerät. Durch eine Art Feldstecher werden die Autofahrer über ein Fadenkreuz erfasst. Dabei wird auf Knopfdruck die Geschwindigkeit gemessen. Auf einer Distanz von bis zu 600 Metern können die Polizisten Messungen durchführen. Wenn ein Fahrzeuglenker schneller als 114 km/h fährt, wird er später von einer versteckten Polizeipatrouille aus dem Verkehr gezogen.

Raser sind gesucht.

DEN klassischen Raser gebe es nicht, erklärt Roland Pfister, Kommunikationschef der Aargauer Kantonspolizei. «Wir hatten auch schon 75-Jährige, die zu schnell fuhren. Es sind nicht nur Junge», erzählt Pfister.

«  Wir hatten auch schon 75-Jährige, die zu schnell fuhren. »

Roland Pfister
Kommunikationschef Kantonspolizei Aargau

Mit dem Lasermessgerät sucht die Polizei in erster Linie nach Fahrzeuglenkern, die den Rasertatbestand erfüllen. Dieser ist erfüllt, wenn die Autofahrer im Innerortsbereich mindestens 50 km/h zu schnell fahren. Im Ausserortsbereich ist dieser Tatbestand bei 140 km/h erfüllt. Diesen Personen wird in der Regel das Fahrzeug sowie der Fahrausweis entzogen. Zudem erhalten sie eine Freiheitsstrafe – diese fällt ohne Vorstrafen jedoch meist bedingt aus.