«Wir haben die negative Entwicklung bei der Axpo vorausgesehen»

In guten Jahren hat der Kanton Aargau von der Axpo pro Jahr rund 10 Millionen Franken Dividende erhalten. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage des Energiekonzerns rechnet der Kanton in den kommenden zwei Jahren mit überhaupt keiner Dividende.

Axpo-Sitz in Baden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Kanton Aargau führt mit der Axpo regelmässige Eigentümergespräche. Keystone

Als Aktionär der Axpo führt der Kanton Aargau jedes Jahr ein Eigentümergespräch mit dem Energiekonzern. Dies erklärt Peter Reimann, der Leiter der Abteilung Finanzen beim Kanton Aargau.

«  Die Ankündigung der Axpo hat keine Auswirkungen auf das Budget 2016 »

Peter Reimann
Leiter Abteilung Finanzen, Kt. AG

Aufgrund dieser Gespräche sei man bereits davon ausgegangen, dass die Axpo 2016 und 2017 keine Dividende an den Kanton Aargau auszahlen würde. In den Budgets würden diese Einnahmen deshalb nicht eingeplant. Anders als 2015. Im Budget für das laufende Jahr plant der Kanton Aargau mit rund 5 Millionen Axpo-Dividende. Dieses Geld kommt nicht, wie bereits früher bekannt gegeben wurde.

Entlastungsmassnahmen unter anderem wegen der Axpo

Die verschlechterte wirtschaftliche Lage der Axpo sei mit ein Grund für die neuerlichen Sparmassnahmen des Kantons, so Reimann. Da man diese Entwicklung aber vorausgesehen habe, seien die Sparmassnahmen bereits ensprechend berechnet.