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Urs Hofmann, Aargauer Volkswirtschaftsdirektor, findet den Park Innovaare wichtiger denn je
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 07.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:47 Minuten.
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Wirtschaft trifft Forschung Baubeginn für Aargauer Innovationspark in Villigen

  • Mit einem grossen Festakt beginnt in Villigen am Donnerstag offiziell der Bau für den Innovationspark Aargau direkt neben dem Paul Scherrer Institut.
  • Am Spatenstich sind rund 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Industrie und Politik anwesend.
  • Es handle sich um einen «historischen Moment», schreibt der Park Innovaare in einer Mitteilung. Im «Hightech-Ökosystem» sollen künftig Forschung und Wirtschaft vernetzt werden und auch neue Unternehmen entstehen.
  • In den nächsten vier Jahren wird in Villigen auf total 23'000 Quadratmetern ein Bau mit diversen Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Hauptinvestor des Innovationsparkes ist mit 155 Millionen Franken die Coop Pensionskasse.

Der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann begleitet die Planung und Entwicklung des Innovationsparkes in Villigen schon lange als Regierungsrat. Anlässlich des Spatenstiches zeigt er sich im Gespräch erfreut über den Fortschritt des Projektes und betont, dass es heute fast noch wichtiger sei als vor ein paar Jahren.

SRF News: Der Spatenstich ist für Sie als Volkswirtschaftsdirektor sicher ein freudiger Tag?

Urs Hofmann: Ja, ich glaube wir haben jetzt einige Jahre intensiv an diesem Projekt gearbeitet und uns auch gegen die Konkurrenz anderer Standorte durchgesetzt. Wir haben doch innert nützlicher Frist die ganze Planung vorangetrieben, damit man nun mit dem Bau beginnen kann.

Es hat allerdings schon ein Weilchen gedauert bis hierhin. Als der Aargau vor fünf Jahren den Zuschlag für diesen Innovationspark erhalten hat, war das Umfeld ja noch etwas anders, Unternehmen wie ABB, GE (frühere Alstom) waren noch besser aufgestellt als heute. Hatte das einen Einfluss auf den Innovationspark?

Nein, es hat ihn vielleicht insofern beeinflusst, dass es heute umso wichtiger ist, dieses Projekt zu realisieren, dass man auch für die Zukunft im Aargau und im unteren Aaretal einen Nagel einschlagen kann und eine Basis legen für innovative und neue Unternehmungen.

Sie versprühen immer noch Optimismus, aber es scheint, dass der ganze Innovationspark ein bisschen ein Krampf ist. War der Optimismus zwischenzeitlich mal weg?

Nein, bei mir überhaupt nicht. Im letzten Herbst hatten wir die rechtsgültige Baubewilligung und konnten erst dann nach Investoren suchen. Diesen haben wir dann auch in sehr kurzer Zeit gefunden. Und mit der Coop Pensionskasse haben wir auch einen guten Investor gefunden, der Stabilität verspricht. Es ist auch ein gutes Zeichen für die Schweizer Pensionskassen, dass man nicht nur Wohnungen baut und diese dann leerstehen lässt, sondern auch in innovative Projekte investiert.

Was auch auffällt: Vor fünf Jahren war noch die Rede von internationalen Firmen, die hier einziehen sollen oder von KMUs. Jetzt allerdings ist vor allem die Rede von Start-Ups.

Start-Ups sind die wichtigen Firmen der Zukunft. Sie sind jetzt hier, weil wir halt noch nicht die grösseren Flächen anbieten können. Aber ich bin überzeugt, dass es hier Start-Ups darunter hat, die sehr eng auch verbunden sind mit grösseren Unternehmungen, das sieht man auch an der Finanzierung. Gerade im Pharma-Bereich werden neue Innovationen über Start-Ups lanciert und das stimmt auch die Verantwortlichen der Innovaare AG optimistisch.

Das Gespräch führte Mario Gutknecht

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