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Wohlen kann mit den Steuern rauf – Wettingen nicht
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 09.02.2020.
abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
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Wohlen vs. Wettingen Steuererhöhung ist möglich – aber nicht überall

  • In Wohlen haben die Stimmbürger überraschend der Steuererhöhung zugestimmt.
  • In Wettingen hat die wenig umstrittene Steuererhöhung dagegen Schiffbruch erlitten.
  • Die Verantwortlichen in den Gemeinden suchen nach Erklärungen.

Seit Jahren versucht der Gemeinderat von Wohlen die Steuern zu erhöhen. Spätestens an der Urne war jedoch mit den Plänen Schluss. Doch nun die Überraschung: Das Wohler Stimmvolk hat die Steuererhöhung von 110 auf 113 Prozent akzeptiert.

Die zuständige Gemeinderätin ist Ariane Gregor begeistert: «Es ist genial, einfach schön.» Schliesslich wäre es unschön, wenn der Regierungsrat Wohlen ein weiteres Mal das Budget vorschreiben müsste.

Mir geht es hervorragend.
Autor: Ariane GregorGemeinderätin Wohlen

Doch wieso hat es diesmal geklappt? «Wir haben glaubhaft erklärt, dass wir Pflichtaufgaben haben. Und das hat uns der Bürger abgekauft», erklärt Gregor. Tatsächlich stehen in Wohlen grosse Investitionen in die Schule an.

Erstes Mal schreibt Regierung Budget vor

Anders ist die Situation in Wettingen. Dort hat das Volk eine Steuererhöhung deutlich abgelehnt. Eine Steuererhöhung, die im Gemeindeparlament kaum umstritten war. Doch nun also das «Nein». Die Konsequenz: Nun bestimmt die Aargauer Regierung über das Budget von Wettingen. «Wir hätten das gerne selbst bestimmt», sagt der Gemeindeammann von Wettingen, Roland Kuster. Es sei eine neue Situation für Wettingen.

Doch warum haben 73 Prozent der Stimmenden das Budget mit der Steuererhöhung abgelehnt? Für Kuster ist klar, das Parlament hat einen Fehler gemacht. Dieses habe entschieden, dass vier der fünf Prozentpunkte Steuererhöhung für den Schuldenabbau verwendet werden sollen. Dies hätten die Stimmbürger nicht unbedingt goutiert, so Kuster. «Wenn man praktisch ohne Mehrwert mehr Steuern zahlen muss, nur für den Schuldenabbau» komme dies nicht gut an.

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