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Wolf im Schwarzbubenland Ist der Wolf zurück in der Region?

Wolf
Legende: So nah sieht man die Wölfe (hier in einem Tierpark) in der Schweiz selten. Keystone

«Es ist durchaus möglich», erklärt Jürg Frölicher, Chef des Amts für Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn auf die Frage nach einer Rückkehr des Wolfes in die Region Solothurn/Basel-Land. Ein Jagdaufseher aus dem Schwarzbubenland hat diesen Sommer anscheinend einen Wolf in der Region gesehen, das schreibt die bz Basel.

Man habe jedoch noch keinen gesicherten Beweis für eine Existenz des Wolfes im Solothurner und Baselbieter Jura, erklärt Frölicher. Da Wölfe jedoch bereits in den Regionen Neuenburg, Thun und Luzern gesichtet wurden, sei es nur eine Frage der Zeit, bis er auch in den Jura käme.

Locken Hirsche Wölfe an?

Zudem sei nun auch der Hirsch, eine der Nahrungsquellen des Wolfes, wieder in die Wälder zwischen Solothurn und Basel-Land zurückgekehrt. Das könnte für eine dauerhafte Ansiedlung sprechen, glaubt Experte Frölicher.

Nebst Hirschen frisst der Wolf aber auch Schafe und Kälber. Für die Landwirtschaft könnte das wiederum ein Problem bedeuten. Sollte sich dann ein Wolf tatsächlich in der Region Schwarzbubenland einnisten, müsste man dann die Bauern informieren und mit ihnen gemeinsam Lösungen suchen, denkt Jürg Frölicher.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Haarsträubend, welch verzerrte Realität hier einige Tier- u. Naturversteher an den Tag legen. So wie die reden, träumen sie vom Garten Eden. Heile Welt, unberührte Natur, überall liebe Tierchen, die nie zubeissen, weil sie ja "unsere Freunde" sind. Wacht auf und realisiert, dass wir in einem hochtechnisierten, dichtbevölkerten Land leben. Da ist nix mit heile Natur. Nix mit lieber Wolf. Der hat hier schlicht und einfach keinen Platz, und es gibt auf Dauer auch kein "Nebeneinander" mit ihm.
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    1. Antwort von Carl Drax (Carl Drax)
      Würden Sie Ihre Unterstellungen bitte sein lassen (auch wenn diese von SRF entgegen der Netiquette merkwürdigerweise toleriert werden), sondern aufzeigen,weshalb dieser Wolf "hier schlicht und einfach keinen Platz" hat. Unterstellungen sind kein Ersatz für Argumente. PS. @SRF: Netiquette: "Ausdrücklich nicht toleriert sind: [...] Verallgemeinerungen, Unterstellungen oder Behauptungen, die sich nicht überprüfen lassen.
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    2. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Drax, die "Netiquette"-Regeln wurden eingehalten. Ich habe weder verallgemeinert (ich redete nur von "einigen"), noch Unterstellungen verbreitet. Ich habe nur meine persönlichen Meinungen und Vermutungen platziert. Das was Sie hier verlangen, geht in Richtung Meinungszensur. Und davon gibt es heute deutlich zu viel.
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  • Kommentar von Leo Degelo (Leo Degelo)
    Vor 4 Jahren habe ich schon, an der Aare, nicht mal zehn Kilometer von der Stadt Solothurn entfernt, Spuren eines Wolfs entdeckt.Und o Wunder, der böse Wolf hat noch kein Pfadi-oder Jungschikind angegriffen. Nicht mal ein Schaf oder sonst ein Nutztier hat er auf dem Gewissen! Liebe besorgte Solothurner, Zecken sind ein Problem für Kinder, oder der Verkehr. Also, willkommen Wolf, ich würde mich sehr über eine Begegnung freuen
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Es wäre kein Problem mit der Rückkehr des Wolfes, wenn man ihn bei drohender Gefahr straflos abschiessen dürfte. Aber die Grünen haben in unserer Gesellschaft erreicht, was jahrtausendelang undenkbar war: dass man tatsächlich im Knast landen kann, wenn man nur schon einem Strassenköter in den Hintern tritt. Kein Witz. Aber gerade in dieser grünlinken Subkultur finden sich paradoxerweise die meisten Vertreter von jenen, die kein Problem darin sehen, ein unerwünschtes Kind "wegzumachen".
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    1. Antwort von Carl Drax (Carl Drax)
      Ja, so ist das - Dinge, die "jahrtausendelang undenkbar" waren, ändern sich: das Feuer wurde entdeckt, die Höhlen wurden verlassen, die Leibeigenschaft wurde abgeschafft, Menschenrechte und freie Meinungsäusserung wurden eingeführt (auch für Sie), und jetzt werden endlich auch dem Tier Rechte zugestanden. Zum Beispiel, dass man einen Strassenköter nicht einfach in den Hintern tritt, wenn man seinen Frust abreagieren will. Kein Witz!
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    2. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Drax, Eigentor. Denken Sie mal drüber nach.
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