Wuchtiges Nein zu Ecopop und Gold-Initiative in der Region

Die Kantone Aargau und Solothurn sind sich bei den nationalen Vorlagen einig. Das Stimmvolk lehnt alle drei nationalen Vorlagen ab. Komplett Schiffbruch erleiden die Ecopop-Initiative und die Gold-Initiative. Bei der Pauschalbesteuerung ist das Nein weniger deutlich.

Tafel heute Abstimmung im Nebel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Aargau gibt es keine kantonalen Vorlagen. Erste Gemeinden haben bereits fertig ausgezählt. Keystone

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E-Voting-Rekord im Aargau

Über zwei Drittel der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die im Kanton Aargau abstimmten, haben ihr Stimmrecht über das Internet ausgeübt. Dies ist ein neuer Rekord.

Der Aargau will das E-Voting-Projekt weiter ausbauen. Als nächstes sollen die Stimmbürger von ausgewählten Aargauer Gemeinden E-Voting als dritten Stimmkanal nutzen können.

Die Ecopop-Initiative findet beim Aargauer Stimmvolk nur wenig Sympathisanten. Klare 70,56 Prozent lehnen die Initiative ab. Noch deutlicher ist das Resultat bei der Gold-Initiative. Hier sind gar 76 Prozent der Aargauer Urnengänger dagegen. Der Aargauer SVP-Nationalrat Luzi Stamm konnte mit seinen Ideen im eigenen Kanton also nicht überzeugen.

Nicht ganz so deutlich ist das Nein zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Hier sagen knapp 57 Prozent Nein zur Vorlage und wollen, dass alles beim Alten bleibt.

Die Stimmbeteiligung liegt bei allen drei Vorlagen im Aargau bei 49 Prozent.

Anderer Kanton, gleiches Resultat

Auch im Kanton Solothurn will das Stimmvolk nichts wissen von den drei Vorlagen. Die Ecopop-Initiative wird hier mit knapp 69,55 Prozent abgelehnt. Die Goldinitiative erhält wie im Aargau eine Abfuhr von 76 Prozent der Urnengänger. Und von der Abschaffung der Pauschalbesteuerung wollen im Kanton Solothurn immerhin knapp 54 Prozent nichts wissen.

Die Stimmbeteiligung liegt beim nationalen Urnengang im Kanton Solothurn bei knapp 47 Prozent.