Gemeindefusion Zurzibiet Zehn Gemeinden diskutieren über eine Grossfusion

Bad Zurzach und neun Nachbargemeinden diskutieren einen möglichen Zusammenschluss. Es würde im Zurzibiet eine Gemeinde mit 8000 Einwohnern entstehen. Die Gründe hierfür lägen nicht bei den Finanzen, sagt der Projektleiter.

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Bildlegende: Bad Zurzach ist mit 4000 Einwohnern die grösste Gemeinde in der Region. Stefanie Pauli/SRF

Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen sprechen schon seit zwei Jahren über einen mögliche Fusion. Nun wird es immer konkreter. Am Dienstagabend haben die Gemeinden die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Dabei haben die Gemeindeammänner das weitere Vorgehen erklärt. So gibt es am 6. April in allen zehn Orten ausserordentliche Gemeindeversammlungen, welche über das nötige Geld für die vertiefte Prüfung einer Fusion entscheiden.

Dass man überhaupt über eine Fusion spricht, hänge weniger mit finanziellen Gründen zusammen, sagt Projektleiter Peter Weber gegenüber Radio SRF. Den Hauptgrund sieht er in der besonderen Lage der Gemeinden an der Grenze zu Deutschland und dem Kanton Zürich. «Die Menschen haben begriffen, dass sie den Raum gemeinsam organisieren und entwickeln müssen.»