Zofinger Siegfried könnte bald neue Arbeitsplätze schaffen

Dem Arzneimittelhersteller aus Zofingen läuft es rund. Nach knapp 21 Millionen Franken im Vorjahr erreichte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 das Rekordresultat von knapp 54 Millionen. Sollten sich die Prognosen bestätigen, könnte das wachsende Unternehmen bald mehr Personal anstellen.

Labor: Flasche mit blauer Flüssigkeit, im Hintergrund eine Frau mit Schutzbrille Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick ins Labor der Siegfried in Zofingen. Die Firma produziert Wirkstoffe für die Pharmaindustrie. Keystone

Erfolgreicher hätte das Geschäftsjahr 2013 für die Siegfried kaum laufen können. Der Reingewinn, der mehr als doppelt so hoch ausgefallen ist als im Vorjahr, hat aber nicht nur mit dem guten Geschäftsgang zu tun. Das Pharma-Unternehmen hat Anteile an einer Firma in Tawain verkauft. Dies habe Einfluss auf das Rekordergebnis gehabt, sagt Geschäftsführer Rudolf Hanko.

Wachstum könnte mehr Arbeitsplätze bringen

Rudolf Hanko, CEO der Siegfried Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kann zufrieden sein: Rudolf Hanko, CEO der Siegfried SRF

Dass die Siegfried in den letzten Jahren das Ergebnis stets verbessern konnte, hat primär damit zu tun, dass die Firma die Marktanteile stets steigern kann. Dies aufgrund modernster Technologien, welche sich positiv auf die Effizienz in der Produktion auswirken.

Auch die Zukunft verspricht gute Zeiten. «Wir sind zuversichtlich, dass wir weiterhin gute Resultate erwirtschaften werden. Dies könnte zu mehr Arbeitsplätzen führen, auch am Hauptsitz in Zofingen», sagt Rudolf Hanko.

Bau-Projekt in Zofingen bis Sommer 2015 fertig

Damit der Wachstum im Marktanteil weitergeht, baut Siegfried am Hauptsitz in Zofingen neue Produktionsanlagen. Diese sollen bis im Sommer 2015 fertig sein. Auch in den USA und in China investiert die Siegfried in Bau-Projekte.

Der Umsatz der Gruppe, welche die Pharmabranche mit Wirkstoffen beliefert und selbst fertige Medikamente herstellt, stieg um 2 Prozent auf 374,9 Mio. Franken. In lokalen Währungen beträgt der Zugewinn beim Umsatz 3,1 Prozent.

Nun sollen die Aktionäre der Gruppe mehr Dividende erhalten: Siegfried will pro Titel statt 1,20 Fr. wie im Vorjahr 1,50 Fr. ausschütten.