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Der Münsterbaumeister Andreas Hindemann empfängt in Basel seine Berufskollegen
abspielen. Laufzeit 03:18 Minuten.
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1000 Jahre Basler Münster Lernen aus dem Brand von Notre Dame

Über hundert Dom- und Münsterbaumeister aus ganz Europa treffen sich diese Woche in Basel zu ihrer Jahrestagung.

Aus Anlass des 1000-Jahr-Jubiläums des Basler Münsters treffen sich über hundert Dom- und Münsterbaumeister aus ganz Europa in Basel zu ihrer Jahrestagung. Wichtiges Thema bei der Tagung ist der Brand der Kathedrale von Notre Dame am 15. April. Wohl alle Baumeisterinnen und Baumeister werden sich nach dem Brand die Frage gestellt haben, ob die Sicherheitsvorkehrungen in ihrer Kathedrale genügen oder ob ein solcher Brand auch in ihrem Bauwerk möglich wäre.

Der Basler Münsterbaumeister Andreas Hindemann weist darauf hin, dass der Giebel des Münsters nicht aus Holz, sondern aus Eisen bestehe, weshalb die Gefahr deutlich geringer sei. Das grösste Risiko bestehe bei Baustellen. Darum habe er seine Mitarbeitenden auch auf diese Gefahren sensibilisiert. «Auf einer Baustelle hat es immer auch Provisorien, man arbeitet mit Lösungsmitteln, und im Winter setzt man Warmluftöfen ein. Das sind Risiken, auf die wir ganz genau achten müssen.»

Finanzsorgen

Grosse Bauwerke zu unterhalten kostet Geld. Entsprechend haben viele Dombaumeister Finanzsorgen. Für Wolfgang Zehetner, Dombaumeister am Dom zu St. Stephan in Wien, ist die Geldfrage eine gesellschaftliche Frage: «Mein Credo ist, dass eine Gesellschaft das, was sie will, auch finanzieren kann.» Wenn man sich die Instandhaltung eines solchen Bauwerkes leisten will, dann werde sich ein Weg für die Finanzierung finden.

Am Rand der Tagung beklagte der Basler Münsterbaumeister Andreas Hindemann, dass noch immer das Geld für die dringend nötige Sanierung der Elisabethenkirche fehle: «Ich hoffe sehr auf die öffentliche Hand, dass da baldmöglichst Mittel zur Verfügung gestellt werden. Der Kirchturm geht kaputt. Das ist macht mir grosse Sorgen.»

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