Zum Inhalt springen

Header

Zwei Polizisten in Kampfmontur
Legende: Basler Polizisten sahen sich am Freitag Abend einer aussergewöhnlich hohen Gewaltbereitschaft von Randalierern ausgesetzt. (Archiv) Keystone
Inhalt

Basel Baselland 14 Verhaftungen bei Krawall aus heiterem Himmel in Basel

Die Ausschreitungen waren ohne Vorzeichen am Freitag Abend in der Innenstadt losgegangen. Dabei gab es hohen Sachschaden und drei Verletzte. Die Staatsanwaltschaft geht von einer gezielt geplanten Randale aus.

Begonnen hatte die Randale kurz nach 22 Uhr beim Barfüsserplatz, wo rund 50 Personen nach Polizei-Angaben Sachbeschädigungen begingen. Die anrückende Polizei wurde mit Flaschen und Steinen beworfen. Dabei hätten die Randalierer eine ausserordentlich hohe Gewaltbereitschaft gezeigt. Zwei Polizisten wurden verletzt und mussten im Spital behandelt werden, ebenso eine junge mutmassliche Randaliererin.

Die Randalierer zogen darauf Richtung Lyss und schlugen zahlreiche Scheiben ein. Auch fünf Polizeifahrzeuge wurden zum Teil stark beschädigt. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden. Nach Auskunft des Sprechers der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, René Gsell, dürfte er sich aber auf gegen 100'000 Franken belaufen. 14 mutmassliche Täter - drei Frauen und zehn Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren sowie ein Jugendlicher - wurden festgenommen. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet.

Über die Hintergründe der Ausschreitungen liege der Staatsanwaltschaft noch keine Erkenntnis vor. Man gehe davon aus, dass die Randalierer von überall her gekommen seien. «Wir nehmen an, dass sich eine Gruppe nur zum Zweck, Randale zu machen, in Basel getroffen hat», sagt Sprecher René Gsell.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Es ist verwunderlich, dass die meisten Jugendlichen über ein Handynetz miteinander verbunden sind, ohne dass die Polizei in der Stadt Basel davon weiss! So ist es einfach, schnell und effizient eine Demo zu organisieren. Wenn die Richterschaft sich nicht durchsetzen kann, und die gesetzlichen Voraussetzungen schafft, den Phonverkehr abzuhören, so lange werden die Polizeiorgane im Regen stehen gelassen! Eugen Baumgartner Reinach BL
  • Kommentar von Boris Weibel  (Boris Weibel)
    alle in haft behalten bis sie reden und sagen wer dafür verantwortlich ist!!!!
    1. Antwort von Marc Hofer  (M. Hofer)
      Und falls diese Krawall-Idioten/in einen Arbeitsplatz haben, was ich stark bezweifle, den jeweiligen Arbeitgeber informieren, wieso sie nicht zur Arbeit kommen.