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Protestkundgebung 1500 Personen am Marsch gegen Syngenta in Basel

Die Protestkundgebung war Teil einer internationalen Aktion «March against Monsanto» in zahlreichen Städten. Organisiert wurde die Veranstaltung in Basel von rund 50 Organisationen aus der Schweiz und Süddeutschland. Der Protest richtete sich gegen die Produktion und den Einsatz von Pestiziden und gentechnisch verändertem Saatgut und gegen die Macht der grossen Konzerne wie Monsanto oder Syngenta in der Landwirtschaft.

Am frühen Nachmittag trafen sich etwa 1500 Personen auf dem Barfüsserplatz, unter ihnen verschiedene Vertreter und Vertreterinnen aus der Politik. Ebenfalls unter den Teilnehmern der Basler Umwelt-Aktivist Martin Vosseler. Bei seiner Wanderung quer durch die USA sei er von einem Flugzeug besprüht worden: «Es war einer der schlimmsten Tage meines Lebens», so Vosseler. Auch habe er Bauern gesehen, die barfuss Syngenta-Pestizide gesprüht hätten, für die man Schutzanzüge tragen müsste: «Dass das aufhört, dafür setze ich mich ein.»

Nach einem ersten Teil mit Volksfest-Charakter zog der Demonstrationszug ins Kleinbasel im Syngenta-Sitz. Auf der Wettsteinbrücke legten sich die Teilnehmenden auf den Boden zum Gedenken an Opfer von Pestiziden. Vor dem Syngenta-Hauptsitz sprach die Umweltwissenschaftlerin Fern Rosenstiel aus Hawaii. Sie kritisierte den Einsatz giftiger Pestizide durch Syngenta auf Testfeldern in Hawaii. Die bewilligte Demonstration verlief ohne Zwischenfälle.

16 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Starnberger (Walter Starnberger)
    Die übliche Demo von grünen Fundamentalisten, zu deren Lifestyle es gehört an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Aendern wird sich selbstverständlich nichts. Schon deshalb nicht weil die Stadt Basel dringend auf die Steuereinnahmen von der "bösen" chemischen Industrie angewiesen ist, um ihre teuren Sozialsysteme zu finanzieren.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Alle Arbeitgeber, welche Natur, Mensch und Tier, mit den Geschäftspraktiken/Produktion gesundheitlichen Schaden zufügen - aus reinen Profitgründen - sind intolerabel! Was nützt der Bevölkerung irgendeinen Wirtschaftszweig, welcher sie gesundheitlich schädigt und damit umbringt??
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es ist richtig, wenn man sich gegen diese "Globalen Riesen" wehrt, welche für Geld die ganze Welt vergiften. Wir haben von Gott ein Hirn erhalten, und wenn wir wollen können wir ungiftige Mittel und Vorgehen entwickeln. Das ist zwar teurer und es dauert noch einige Zeit. Wir dürfen uns nicht mehr von der Geldgier leiten lassen, sondern von vernünftigen Produkten und Anwendungen. Jeder hat die Möglichkeit, die Menschen zu fördern, welche intelligente Werte verstehen. Man muss nur gut hinhören!
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