Agglomeration Basel kritisiert Bund

Die Agglomeration Basel fordert vom Bund Korrekturen bei der Mittelverwendung aus dem Infrastrukturfonds. Sie verlangt, dass wichtige ÖV-Projekte rasch mitfinanziert werden.

BVB Tram der Linie drei auf der Burgfelderstrasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Verlängerung der Tramlinie drei nach St.Louis hat für den Bund keine Priorität. Juri Weiss

Die Forderungen sollen als Stellungnahme in der Vernehmlassung beim Bund eingegeben werden. Das erklärte das Agglomerationsprogramm Basel anlässlich der fünften Mitwirkungsveranstaltung am Donnerstag in Muttenz, an der rund 140 Personen aus Politik, Verwaltung und Interessensverbänden teilnahmen.

Insbesondere sollen die vom Bund zurück gestuften Tramprojekte von Basel nach St-Louis und ins Gebiet «Salina Raurica» bei Pratteln priorisiert und in den nächsten Jahren mitfinanziert werden, fordert das Agglo Programm Basel. Weiter müsse der Bund auch den Handlungs- und Nachholbedarf bei den grossen Eisenbahnprojekten anerkennen. Konkret erwähnt wurden dabei das Basler Herzstück und die Hochrheinbahn.

Komplexe Trinationalität

Der Bund solle zudem der komplexen Situation in der Region mit vier Kantonen und drei Ländern Rechnung tragen, verlangen die sechs Teilregionen des Agglomerationsprogramms Basel in der gemeinsamen Stellungnahme.