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Basel Baselland Allschwil wusste nichts von Plänen der Universität Basel

Vier mögliche Standorte im Kanton Baselland will die Universität zusammen mit den Regierungen der beiden Basel prüfen. In der Auswahl findet sich auch das Gebiet Bachgraben in Allschwil. Doch davon wusste der Gemeinderat von Allschwil nichts. Gemeindepräsidentin Nüssli bestätigt einen bz-Artikel.

Eingang zur Allschwiler Gemeindeverwaltung
Legende: Allschwiler Gemeindeverwaltung wurde von Uni-Plänen überrumpelt. Paul Menz

Sie habe wenige Stunden vor den Medien davon erfahren, sagt Allschwiler Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli. Sie habe sich kurz darauf direkt bei der Regierung erkundigt, bestätigt Nüssli Angaben der Basellandschaftlichen Zeitung vom Samstag.

Als sie erfuhr, die Idee stamme von der Universität Basel selber, habe sie das nicht glücklicher gestimmt. Denn im Gebiet Bachgraben, das als möglicher Standort für einzelne Fakultäten der Universität Basel in Frage käme, habe die Gemeinde andere Pläne. Am liebsten würde Nicole Nüssli dort weitere Unternehmen ansiedeln, die letztendlich auch mehr Steuereinnahmen generierten, als ein Universitäts-Standort.

Am liebsten Life-Sciences-Bereiche

Wenn die Universität sich für Allschwil entscheiden sollte, dann sähe Nicole Nüssli am liebsten Bereiche der Life-Sciences in Allschwil, weil so Synergien genutzt werden könnten mit den bestehenden Unternehmen in Allschwil.

Am Mittwoch teilten die Regierungen von Basel-Stadt und Baselland mit, sie wollten zusammen mit der Universität vier mögliche Standorte im Baselbiet prüfen. Das wären Liestal (Bahnhof), Muttenz (Polyfeld), Münchenstein (Campus Dreispitz) und eben Allschwil (Bachgraben).

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Christian Baumann (Christian Baumann)
    Frau Nüssli "sähe...am liebsten...Life-Sciences in Allschwil, weil so Synergien genutzt werden" Ist sie eigentlich vom Fach? Weiss sie wie die Wertschöpfungskette in der Biotech-Szene funktioniert? Wenn ja, würde sie einsehen, dass zuerst die Uni mit ihren Instituten auf die grüne Wiese ging, dass dann spin offs dazu kamen und erst am Ende grösseres, d.h. Steuereinnahmen, generiert werden. Big Pharma ist kein wirklich guter Inkubator für lokale Innovation und Synergien.
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