Alternative Stadtführung lockt vor allem Basler an

Bei der Führung von «Lokalholic» stehen nicht Touristenattraktionen im Fokus, sondern kleine Betriebe und Hinterhöfe.

«Basel hat neben der historischen Altstadt, bedeutenden Museen oder dem Tinguely-Brunnen auch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Orte, die in keinem Stadtführer zu finden sind», sagt Carla Frauenfelder. Die junge Frau kam vor vier Jahren nach Basel und bietet jetzt eigene Stadtführungen an. Es sind alternative Führungen, bei denen lokale Zusammenhänge und kleine Betriebe im Fokus stehen.

Für Alteingesessene und Neuankömmlinge

Die alternativen Stadttouren führen aufs Gundeldinger Feld, das Dreispitzareal, den Hafen und weitere verschlungene Orte. Die Gruppen sind auf ihrer rund vier stündigen Tour mit Bus, Tram und dem Schiff unterwegs, also umweltfreundlich und alternativ.

Das Konzept spricht offenbar auch Baslerinnen und Basler an. Bei den ersten beiden Führungen waren sie in der Mehrheit. Frauenfelder stört das keineswegs. «Ich denke, meine Führungen sind durchaus auch für Einheimische geeignet. Ich nehme aber an, dass bald auch Ex-Pats kommen und ihre neue Heimat mit mir erkunden.»