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Alterspflege im Baselbiet Ins «Madle» zieht das eigene Haustier mit um

Das Altersheim in Pratteln ermöglicht seinen Bewohnern, die Haustiere mitzunehmen. Zur Freude von Tier und Mensch.

Frau vor Käfig
Legende: Der Wellensittich gehört dazu. Auch für Maria Burgener ist der Kontakt und die Pflege ihres Haustiers wichtig. SRF

Dass Tiere alten Menschen gut tun, ist bekannt. Immer mehr Altersheime erlauben daher ihren Bewohnern, Tiere zu halten oder halten sie selbst. Das ergab eine Umfrage, Link öffnet in einem neuen Fenster des Schweizer Tierschutz bei über 400 Heimen.

Dass sich die Seniorinnen und Senioren beim Heimeintritt nicht von ihrem Haustier trennen müssen, ist vielen Altersheimen ein Anliegen. Über vier Fünftel der befragten Heime gaben laut Tierschutz an, die Mitnahme des Tiers zu erlauben. Dabei war die Katze das häufigste Tier, gefolgt von Fischen, Hunden und Vögeln.

Auch im Alters- und Pflegheim «Madle» in Pratteln dürfen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Haustiere im Zimmer halten. «Für uns ist es wahnsinnig schön, dass wir zu den Tieren schauen können», sagt die 95-jährige Hedi Rohr. Sie hat zwar keine eigenen Tiere, freut sich aber über die Meerschweinchen und Kaninchen im Garten-Gehege des Altersheims.

Tiere stellen keine dummen Fragen. Sie bewerten die Menschen nicht.
Autor: Nicole KneubühlerLeiterin Alters- und Pflegheim «Madle»

Laut Heimleiterin Nicole Kneubühler sind die Erfahrungen mit den Tieren im Altersheim sehr gut. Die Tiere beruhigen, trösten und geben Menschen ohne Hoffnung wieder Freude. «Tiere stellen keine dummen Fragen. Sie bewerten die Menschen nicht», sagt Kneubühler.

Bedingung sei, dass die Bewohnerinnen und Bewohner zum eigene Tier schauen können. Hunde seien deshalb in vielen Fällen nicht geeignet. Man achte jedoch darauf, dass regelmässig Hunde auf Besuch kommen und so der Kontakt zu den Tieren stattfindet.

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