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Anhaltende Trockenheit Basler Stadtgärtnerei bewässert Bäume

Die Basler Stadtgärtnerei wässert derzeit regelmässig einige Hundert Jungbäume: 100 bis 200 Liter Wasser bekommen sie, alle zwei bis drei Wochen.

Dieser Vorgang sei einmalig, sagt Yvonne Aellen, die bei der Stadtgärtnerei seit zehn Jahren für den Grünunterhalt zuständig ist und zuvor eine ähnliche Aufgabe in Zürich innehatte. «Ich habe noch nie erlebt, dass wir Mitte Oktober noch Bäume wässern.»

Ich habe noch nie erlebt, dass wir Mitte Oktober noch Bäume wässern.
Autor: Yvonne AellenStadtgärtnerei Basel

Dies habe nicht nur mit dem heissen Sommer zu tun, sondern auch mit dem Frühling und dem Herbst. «Auf einen trockenen Frühling folgte ein heisser Sommer und dann kam der warme Herbst», sagt sie. «Diese Trockenheit können junge Bäume kaum schadlos bewältigen.»

Anders die grossen, alten Bäume, deren Wurzeln tief in der Erde sind und die deshalb an Wasser kommen. Wässern würde bei denen nichts nützen.

Bevölkerung hilft mit

Nicht nur die Stadtgärtnerei bewässert Bäume, auch die Bevölkerung hilft teilweise mit. Bei grossen Bäumen helfe das zwar nichts, sagt Yvonne Aellen. Anders aber bei jungen Bäumen. «Da hilft es schon, wenn die Bevölkerung auch wässert. Und schön ist es zudem auch.» Gut sei die Bewässerung nicht nur für die Bäume, sondern auch für die Pflanzen, die um die Bäume herum wachsen.

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