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Im Jahr 2015 unterstützte die CMS das Projekt DA-SEIN mit 75'000 Franken. Heute sind es 25'000.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 12.08.2019.
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Asylsuchende CMS kürzt Flüchtlingsprojekt finanzielle Unterstützung

Als im Jahr 2015 viele Leute nach Europa flüchteten, entstanden in Basel zahlreiche Projekte, die den Geflüchteten helfen wollten. Eines davon ist das Projekt DA-SEIN der Offenen Kirche Elisabethen. Getragen wurde das Projekt vor allem durch die Christoph Merian Stiftung. Diese kürzt die Gelder nun.

Lernen, Kochen oder Musizieren: Das Projekt DA-SEIN, initiiert von der Offenen Kirche Elisabthen, gibt es seit vier Jahren. Das Projekt bietet Geflüchteten und Asylsuchenden einen Raum, wo sie sich aufhalten und austauschen können. Ein Team von Freiwilligen engagiert sich dort.

CMS kürzt Gelder

Finanziell getragen wurde das Projekt DA-SEIN zu einem grossen Teil durch die Christoph Merian Stiftung (CMS). Jetzt, vier Jahre nach der Gründung, kürzt diese jedoch die Unterstützungsgelder: von 75'000 Franken pro Jahr auf 25'000 Franken. Für das Projekt bedeutet das eine grosse Umstrukturierung. Co-Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen, Monika Hungerbühler, sagt: «Wir mussten der Projektmanagerin Ils Van Looveren künden. Ihre Aufgaben müssen wir nun auf die freiwilligen Helferinnen und Helfer verteilen.»

Ils Van Looveren, die Projektmanagerin des DA-SEINs muss gehen.
Legende: Die Aufgaben von Projektmanagerin Ils Van Looveren werden nun auf das ganze Team verteilt. Ihre Stelle kann man sich beim Projekt DA-SEIN nicht mehr leisten. SRF

Interessensverlagerung?

Monika Hungerbühler erklärt sich die Entscheidung der CMS mit einer Verlagerung der Interessen. Das Thema Flüchtlinge sei nicht mehr «attraktiv». Dies verneint Elisabeth Pestalozzi, Mediensprecherin der CMS: «Es war von Anfang an klar, dass wir das Projekt nicht ewig unterstützen werden. Dazu kommt, dass viele Asylsuchende aus anderen Kantonen das DA-SEIN besuchen. Unser Auftrag ist jedoch etwas für die Leute in Basel zu machen.»

DA-SEIN wird weiter bestehen

Trotz der gekürzten Gelder will Monika Hungerbühler das Projekt DA-SEIN nicht aufgeben. Geflüchtete und Asylsuchende würden das Angebot des Projekts auch heute noch brauchen. Darum setzt sie alles daran, damit das DA-SEIN weiter bestehen kann.

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