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Auftakt zur Basler Fasnacht «Morgestraich – vorwärts marsch!»

  • Um punkt vier Uhr war es soweit: Die Basler Fasnacht 2018 startete mit dem Morgenstreich.
  • In der verdunkelten Innenstadt standen tausende Schaulustige und verfolgten das Spektakel von Fasnachtslaternen und Trommel- und Piccolomärschen.
Legende: Video Start der Basler Fasnacht abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Vom 19.02.2018.

Mit dem Vieruhrschlag gingen in der Innenstadt die Strassenlichter aus. Aus den Larven der Tambourmajore heraus ertönte, worauf Fasnachtsbegeisterte ein Jahr lang gewartet hatten: «Morgestraich – vorwärts marsch!» Darauf zogen die Cliquen im langsamen Schritt der Fasnachtsmärsche hinter ihren Fasnachtslaternen durch die Altstadt.

Mehr Besucher als im letzten Jahr

Schon bald kam es in den engen Gassen zu den ersten Cliquen-Staus. Die Laternen erhellten die Fassaden der Häuser – einige Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sich dort einen Fensterplatz sichern. Tausende folgten in den Strassen dem Durcheinander; bei bedecktem Himmel und Temperaturen um die null Grad. Wegen des trockenen Wetters dürften es einige Schaulustige mehr gewesen sein, als im vergangenen, regnerischen Jahr.

Ruhiger Morgestraich für die Polizei

Auch bei den Blaulichtorganisationen fällt die Bilanz positiv aus: Die Polizei musste vier Autos abschleppen, die nicht umparkiert worden waren. Zudem transportierte sie 164 Velos und zwei Roller ab. Die Sanität musste vier Einsätze fahren. Und schliesslich wurde eine Larve als gestohlen gemeldet.

Post als Fasnachts-Motto

Das Motto der Basler Fasnacht 2018, «D Boscht goot ab», spielt auf die Post-Umstrukturierungen an. Die Plakette zeigt ein Couvert, aus dem drei musizierende Fasnachtsfiguren steigen.

In Basel hatte vor allem die zunächst geplante Schliessung der Hauptpost in der Innenstadt für grosse Diskussionen gesorgt. Nach einer Intervention des Kantons verzichtet die Post vorerst aber auf eine Schliessung der traditionellen Poststelle.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Echt gelebte Volkskultur. Meine kleinen Nichten freuten sich schon seit Wochen auf diesen Moment. Im Gegensatz zu vielen anderen Fasnachten und erst recht Karneval, geht es in Basel um viel mehr als nur Saufen.
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    Das Bieler Tagblatt schreibt am Samstag von einer weltweit (!) einzigartigen Bieler Fasnacht... (aber mit Charivari, Waggis, Schnitzelbänke à là Basel, oder Oberfou Mützen ahllah(f) Köln, oder Mainz)
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Viel Spass und Freude mit Euren monatelang konstruierten Sujets und Ideen über das Weltgeschehen im In- und Ausland, liebe Basler(innen)! Es ist doch schön, dass es noch alte und immer wieder mit viel Aufwand betriebene kulturelle Anlässe den CH-Alltag verschönern können! Ich werde mich heute (als Nichtbasler) auch fasnächtlich verhalten und einen Tag lang das tun, was man sonst "verstecken" muss....! (Verkleiden, andere necken oder einfach aus dem seriösen Alltag etwas ausflippen!)
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