Basel bringt seine Schulhäuser auf Vordermann

Basel-Stadt investiert 790 Millionen Franken in seine Schulhäuser. Dies, um alte Schulhäuser wieder auf Vordermann zu bringen, aber auch um den Anforderungen von HarmoS zu entsprechen. Beispielsweise braucht es neue Gruppenräume und Tagesstrukturen.

Bohrmaschinen, Schubkarren, viel Staub und Lärm: Noch ist das Schulhaus Sandgruben eine Baustelle. Doch bereits in weniger als sechs Wochen ziehen hier 600 Schülerinnen und Schüler ein. «Es wird eine Punktlandung», so Schulleiter Götz Arlt. Der Neubau ist Teil eines umfangreichen Bau- und Sanierungsprogramms. Er soll den notwendigen neuen Schulraum bieten und zugleich zeitgemässe Unterrichtsformen erlauben.

Beispielsweise verbringen die Schülerinnen und Schüler ein Drittel der Schulzeit in sogenannten Ateliers. «Wir wollen den Kindern selbstständiges Arbeiten beibringen», so Arlt. Für den Frontalunterricht gibt es einen speziellen Input-Raum.

Renovation alter Substanz

Zwar kein kompletter Neubau, dafür aber neue Raumstrukturen wurden auch beim Petersschulhaus erstellt. Das Gebäude aus dem Jahr 1927 ist das einzige Schulhaus in der Innenstadt. Gruppenräume ermöglichen auch hier neue Unterrichtsformen. Zudem wurde das Haus wieder in seiner blauen Originial-Farbe angestrichen.

Alles in allem seien die Schulhaus-Sanierungen und Neubauten «ein Mammutprojekt», so Bernhard Gysin, er ist beim Tiefbauamt zuständig für Schulbauten. Es sei insbesondere schwierig, überall den Zeitplan einhalten zu können, so dass nach den Sommerferien alle Schulhäuser parat sind.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)