Basel reduziert seine Einsatzzentralen

Die fünf Einsatzzentralen der Basler Blaulichtorganisationen sollen auf zwei reduziert werden. Feuerwehr und Sanität sollen an einem Standort untergebracht werden, die Polizei in einem anderen. Für die neue Polizeieinsatzzentrale will die Regierung ein neues Gebäude bauen. Kosten: 50 Mio. Franken.

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Bildlegende: Die Basler Blaulichtorganisationen sollen zentral koordiniert werden. Keystone

Die bisherige Infrastruktur im Spielgelhof sei veraltet, sagt der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr. Aus diesem Grund soll im Innenhof des Spiegelhofs, dem Hauptsitz der Basler Polizei, ein Neubau entstehen.

Gleichzeitig nimmt das Basler Sicherheitsdepartement die baulichen Veränderungen zum Anlass, die Einsatzzentralen neu zu organisieren. Die heute fünf Einsatzzentralen sollen auf zwei reduziert werden.

Die Sanität nimmt Notrufe an der Hebelstrasse entgegen, die Feuerwehr im Lützelhof und die Polizei im Spiegelhof. An der General Guisan-Strasse betreibt die Kantonale Krisenorganisation eine Einsatzzentrale und weiter gibt es eine separate Verkehrsleitzentrale bei der Autobahnpolizei an der Schwarzwaldstrasse. Künftig soll es nur noch die Einsatzzentrale Spiegelhof und Lützelhof geben. Ausserdem sollen die Einsatzzentralen technisch angepasst und so ausgerüstet werden, dass sie redundant funktionieren. Bei den Notrufnummern gibt es keine Änderungen.

Redundant heisst: Im Notfall könnte jederzeit von einer Zentrale auf die andere gewechselt werden. Die Neuorganisation sei nicht kostensparend, sagt Baschi Dürr. Im Gegenteil: «Wir investieren 50 Millionen Franken in den Neubau und die Renovation des Spiegelhofs.» Beim Personal gäbe es trotz Reduktion der Einsatzzentralen keinen Abbau, sagt Baschi Dürr weiter.