Basel-Stadt und Baselland stehen zum Gundeli-Tunnel

Auch nach dem Nein zu Strassenprojekt ELBA wollen die beiden Regierungen den Gundeli-Tunnel nicht aufgeben. Dies bekräftigten sie in einer gemeinsamen Mitteilung.

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Bildlegende: Baudirektorin Sabine Pegoraro und Baudirektor Hanspeter Wessels wollen am Gundeli-Tunnel festhalten. Keystone

Im Herbst sagte das Baselbieter Stimmvolk Nein zum Strassenprojekt ELBA. Danach hatte die Meldung die Runde gemacht, dass ein anderes Strassenprojekt, der Gundeli-Tunnel, vom Tisch sei. «Das stimmt aber nicht. Das wollen wir mit einer Mitteilung noch einmal bekräftigen», sagt Sabine Pegoraro und erklärt, weshalb heute die beiden Basel zu dieser Frage eine Medienmitteilung verfasst haben.

Der Gundeli-Tunnel ist eine Verbindungsstrasse, die in Basel schon lange diskutiert wird, aus finanziellen Gründen aber bisher scheiterte. Der Tunnel ist als Unterführung zwischen der Autobahnausfahrt Basel-City und dem Leimental gedacht. Bei einem Ja zu ELBA hätte man mit dem Tunnel die ELBA-Strassenprojekte mit der Basler City Autobahnausfahrt verbinden können.

In der gemeinsamen Medienmitteilung äussern sich die beiden Regierungsräte ausserdem dazu, welche Baselbieter Strassenprojekte Priorität haben. Sie sind sich einig, dass der Zubringer Allschwil so schnell als möglich gebaut werden müsse. «Das Gebiet beim Bachgraben versinkt im Verkehr», so Pegoraro. Geplant sei, dass die Bauarbeiten für den Zubringer Allschwil in fünf Jahren beginnen.