Basel will beim Innovationspark mitmachen

Hauptstandorte sind zwar Zürich und Lausanne - Basel kann aber auch ein Forschungszentrum bilden. Dies schlägt eine Konzeptstudio vor.

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Bildlegende: In Basel soll innovative Forschung möglich sein. zVg

Seit vergangener Woche ist bekannt: Die beiden technischen Hochschulen ETH in Zürich und Lausanne sind die zwei Hauptstandorte des nationalen Innovationsparks, der innovative Forschung betreiben soll.

Die Standortfrage sorgte in der Vergangenheit für hitzige Debatten. Neben den Zentren Zürich und Lausanne brachten sich mehrere Städte als Standorte für einen Innovationspark in Stellung - auch Basel. Die Nordwestschweiz hat nun immerhin die Möglichkeit, ein sogenannter Netzwerkstandort des Innovationsparks zu werden, der die Hauptstandorte ergänzt.

Die Konzeptstudie eines Vereins, der von den Kantonen Basel-Stadt und Baselland sowie der Handelskammer getragenen wird, zeigt nun auf, wie sich die Region Basel den Innovationspark vorstellt. Inhaltlich solle sich Basel insbesondere auf den Bereich Life Sciences fokussieren, besagt die Studie. Dazu gehören beispielsweise Pharma, Medizin und Biotechnologie. «Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit unserem Projekt ein wichtiger Player im Rahmen des nationalen Innovationsparks werden», sagt René Rhinow, Präsident des Vereins, gegenüber dem «Regionaljournal» von Radio SRF.

Die Studie nennt sieben mögliche Standorte in den beiden Basel, wo der Innovationspark angesiedelt werden könnte: Allschwil, Muttenz, Pratteln, Münchenstein sowie die Areale Rosental, Klybeck und Volta Nord in Basel. Idealerweise solle der Park als Campus konzipiert werden, heisst es in der Studie. Der Verein stellt seine Studie nun den beiden Basler Regierungen zur Verfügung.