Zum Inhalt springen

Header

Das Bild zeigt eine Abstimmung an einem Parteitag.
Legende: SVP-Basis segnet die Kandidatur von FDP-Frau Monica Gschwind ab (Symbolbild). Keystone
Inhalt

Basel Baselland Baselbieter Bürgerliche demonstrieren Harmonie

SVP, FDP und CVP gehen geschlossen in die Regierungsratswahlen vom kommenden Februar. Die SVP-Parteibasis segnete die Kandidatur von FDP-Frau Monica Gschwind ohne Gegenstimme ab. Dies ist insofern bemerkenswert, als die SVP gerne selber die bürgerliche Kampfkandidatin gestellt hätte.

Der Parteitag der SVP in Aesch war eine eindrückliche Demonstration. Er zeigte, dass die bürgerlichen Parteien im Kanton Baselland geschlossen in die nächsten Wahlen gehen - trotz aller Konflikte, die es in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen wegen der gemeinsamen bürgerlichen Kampfkandidatur für die Regierungsratswahlen gegeben hatte.

SVP-Präsident Oskar Kämpfer gelang es, die Reihen zu schliessen. Und so segnete die Parteibasis ab, was die Parteipräsidenten von CVP, FDP und SVP der vergangene Woche beschlossen hatten: Dass die FDP mit Monica Gschwind die Kandidatin stellen darf, die im Februar den vierten Regierungssitz für die Bürgerlichen zurück erobern soll.

Keine Klagen aus der SVP-Basis wegen Verzicht

Es gab in der SVP keinerlei Stimmen, die sich darüber beklagten, dass die Partei zugunsten der FDP auf eine Kandidatur verzichten muss. Und so wurde der Parteitag zum Schaulaufen aller bürgerlicher Regierungsratskandidaten. Neben der neuen Kandidatin Monica Gschwind stellten sich auch die bisherigen Anton Lauber (CVP), Thomas Weber (SVP) und Sabine Pegoraro (FDP) der SVP-Basis vor. Alle wurden per Akklamation nominiert.

Augenfällig war die demonstrative Harmonie im bürgerlichen Lager. Sabine Pegoraro freute sich darüber, dass FDP und SVP beide gegen die Kantonsfusion kämpfen. Thomas Weber lobte die Zusammenarbeit der Bürgerlichen im Regierungsrat. Und Monica Gschwind musste nach ihrer fünfminütigen Vorstellung keine einzige Frage aus dem Plenum nach ihren politischen Positionen beantworten.

(Regionaljournal Basel, 17:30)

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Müller , Reinach
    Hat Pegoraro nicht verstanden, dass es um den Gegenvorschlag geht und nicht um die Initiative??? Das erwarte ich eigentlich von einer Regierungsrätin, aber bei Pegoraro habe ich generell meine Zweifel...