Querelen um GPK Baselbieter GPK-Präsident steht in der Kritik

Weibel Portraitbild Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Steh nach seiner Kritik an Landschreiber Peter Vetter selber in der Kritik: SVP-Landrat Hanspeter Weibel. Keystone

  • Hanspeter Weibel (SVP) soll bei seiner Kritik an Landschreiber Peter Vetter zu weit gegangen sein, finden viele Landräte.
  • Der GPK-Bericht sei einseitig. Weibel habe keinen guten Job gemacht, heisst es von links bis rechts.
  • Weil die Diskussion aus dem Ruder lief, wurde die Debatte am letzten Donnerstag im Parlament abgebrochen.

«Der Bericht über die Landeskanzlei macht den Anschein einer persönlichen Abrechnung. Dies ist keine seriöse Prüfung», sagte FDP-Fraktionschef Rolf Richterich in der Landratsdebatte und SP-Landrätin Pia Fankhauser doppelte nach: «Die Arbeit der GPK ist gut und recht, aber so geht das nicht».

«  Der Bericht macht den Anschein einer persönlichen Abrechnung. »

Rolf Richterich
Fraktionschef FDP BL

Im Bericht geht es unter anderem um die Arbeitsweise der Landeskanzlei und deren Leiter Landschreiber Peter Vetter. Vetter war die Zielscheibe von Weibels Kritik: «Die Landeskanzlei funktioniert - trotz der Führung», sagte Weibel.

Solch heftige Reaktionen habe er nicht erwartet, sagt Weibel rund drei Tage nach der Landratssitzung. An seiner Kritik hält er jedoch fest. «Das Problem in der Landeskanzlei liegt nicht bei den Mitarbeitern sondern bei der Leitung.» Zum Vorwurf von FDP-Fraktionschef Richterich sagt Weibel knapp: «Mit dieser Aussage beleidigt er sämtliche GPK-Mitglieder.»