Zum Inhalt springen
Inhalt

Basler Abstimmung Steuervorlage 17 nur von Linksaussen bekämpft

Basta, linke Jungparteien und Gewerkschaften sprechen von unnötigen Steuergeschenken für die Firmen.

Legende: Audio Nur äusserste Linke bekämpft Basler Steuervorlage abspielen. Laufzeit 04:05 Minuten.
04:05 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 08.01.2019.

Das Basler Steuerpaket ist in der Politik breit abgestützt: Wirtschaftsverbände und Parteien von rechts bis zur SP sprechen von einem ausgewogenen Kompromiss. Nur die äusserste Linke lehnte das Paket ab, gegen das sie das Referendum ergriffen hat.

Das Basler Steuerpaket sieht für alle Unternehmen einen einheitlichen Gewinn-Steuersatz vor – 13 Prozent statt wie derzeit gut 22 Prozent. Im Gegenzug sieht es soziale Ausgleichsmassnahmen für die Bevölkerung vor: 10 Millionen Franken mehr für Prämienverbilligungen, höhere Kinder- und Ausbildungszulagen in der Höhe von 900 Franken jährlich pro Kind, eine Senkung des unteren Steuersatzes um 0.75 Prozent und die Erhöhung des Versicherungsabzuges. Damit hätte jede Baslerin und jeder Basler mehr im Portemonnaie, sagt CVP-Präsident Balz Herter. So würde endlich auch einmal der Mittelstand entlastet.

Für Basta-Präsidentin Heidi Mück beinhaltet die Basler Steuervorlage unnötige Geschenke an die Unternehmen. Nur noch Genf würde die Unternehmenssteuern so stark senken wie Basel-Stadt und damit heize Basel den nationalen und internationalen Steuerwettbewerb noch mehr an. Akzeptabel wäre für Heidi Mück eine Senkung der Gewinnsteuern auf 17 Prozent gewesen, das sei Schweizer Durchschnitt.

Die Basler Steuervorlage führt nach Schätzung der Regierung zu Steuerausfällen in der Höhe von 150 Millionen Franken. Basel-Stadt schreibe derzeit konstant schwarze Zahlen und könne sich das leisten, sagen die Mitglieder des Ja-Komitees. Die Gegnerinnen und Gegner der Steuervorlage hingegen befürchten, dass Basel-Stadt mit diesen Steuerausfällen bald wieder rote Zahlen schreibt und dann neue Sparmassnahmen die Bevölkerung treffen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Die Linken haben wieder mal jede Bodenhaftung verloren. Kompromisse führen zu Lösungen. Ich wünschte den Linken, dass die Basler Pharmaindustrie eines Tages wegzieht. Dann erst versteht sie den Segen der Wirtschaft (topbezahlte Stellen, hohe Steuereinnahmen, etc.)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen