Basler Claraturm-Gegner wollen lange kämpfen

Sie sprechen von «Schandfleck» und von einem «Monstrum», von «Frechheit» und von «Arroganz»: Der geplante Claraturm weckt Emotionen bei den Gegnern. Sie wollen den Abriss der Warteck-Häuser zugunsten des Claraturms verhindern. Heute haben sie ihren Abstimmungskampf lanciert.

Modell des neuen Claraturms Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gegen dieses Neubauprojekt wehrt sich das Nein-Komitee zVg

Die Claraturm-Gegner sind bereit, nicht nur den Abstimmungskampf zu führen, sondern über die Volksabstimmung hinaus für die Warteck-Häuser zu kämpfen. Man sei bereit für einen langen Kampf.

Den Gegner sind besonders Aussagen der Liegenschaftsbesitzerin UBS Sima sauer aufgestossen. Diese sagte: «Die Warteck-Häuser können nicht gerettet werden, sie werden so oder so abgerissen.» Diese Aussage macht Andreas Bernauer wütend. Der Betreiber der Pianobar und Initiant des Referendums will nicht nur den Turm bekämpfen, er will vor allem den dafür nötigen Abriss der alten Warteck-Häuser am Messeplatz verhindern.

Der Kampf geht weiter - Abstimmungsresultat hin oder her

«Dass die Grossbank UBS sagt, dass sie die Häuser trotzdem abreisst, finde ich arrogant», so Bernauer zum «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Im Hinblick auf die Abstimmung vom 24. November erhält er Unterstützung vom Heimatschutz Basel.

Der Verein kündet an, dass er erneut rechtliche Schritte prüfen will, sollte sich das Stimmvolk doch für den Turm und gegen die Warteck-Häuser entscheiden. Dies weil die umstrittenen Gebäude nun neu im Bundesinventar für schützenswerte Ortsbilder aufgelistet sind. Das Inventar ist allerdings nicht rechtsverbindlich.