Basler Fasnacht ganz ohne Trommler und Pfeifer

Basel ist um zwei Vorfasnachts-Veranstaltungen reicher. Im Kleintheater Tabourettli feierte das Rämpläm Premiere. Im Teufelhof ist Schabernagg & Lumpepagg gestartet. Beide Veranstaltungen kamen an ihren Premieren beim Publikum gut an.

Rämpläm und Schabernagg & Lumpepagg sind beide Nachfolge-Veranstaltungen der Wirrlete, die es nicht mehr gibt. Das Rämpläm legt dabei den Schwerpunkt vor allem auf das Musikalische, dabei auch auf unkonventionelle Nummern.

So wird der bekannte Arabi-Marsch, der sonst gepfiffen und getrommelt wird, hier für einmal - gegurgelt. Trommeln werden mit den Mündern der Ensemble-Mitglieder bearbeitet, auch zu klassischen Melodien.

Das satirische Element kommt dabei aber nicht zu kurz - vor allem in Lied-Form. So wird etwa das Geschehen im Fussball rund um FIFA-Skandal und auch der Spielerhandel kritisch besungen - aber auch das Verhältnis zwischen den beiden Basel.

Die sechs Rämpläm-Mitglieder, es sind dies Florian Volkmann, Christian und Jeanne Hürner, Martin Bammerlin, Florens Meury und Pascale Pfeuti, überzeugen dabei auf und erhalten am Schluss viel Applaus des gutgelaunten Premieren-Publikum.

Drei bekannte Namen

Bei der neuen Vorfasnachts-Veranstaltung Schabernagg & Lumpepagg geben drei bekannte Namen den Ton an: Fernseh-Moderator Heinz Margot, Schnitzelbänggler Walo Niedermann und Kabarettist Roland Suter. Roter Faden des Abends ist die mögliche Aufnahme der Basler Fasnacht ins Unesco-Weltkulturerbe.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)