Premiere Basler Friedensforum möchte sich etablieren

Die Konferenz findet das erste Mal statt. Sollte sie sich als Erfolg erweisen, gibt es in den kommenden Jahren eine Fortsetzung.

Eine zerstörte Strasse in Aleppo. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wie lassen sich Kriege wie in Syrien verhindern? Darüber macht man sich diese Woche in Basel Gedanken. Keystone

Rund 80 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft treffen sich seit Sonntag in Basel, um sich mit Friedensförderung auseinanderzusetzen.

Im Zentrum dieses erstmals stattfindenden Basel Peace Forum stehen Bezüge der Friedensförderung zur Gesundheit, künstlichen Intelligenz und Risikoanalyse. Organisiert wird es von der Schweizerischen Friedensstifung, und es wird finanziert vom Kanton Basel-Stadt, dem Bund und privaten Personen.

Mitorganisator Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft am Basler Europainstitut, sagt: «Basel bildet einen guten Humus für Friedensförderung, weil hier Universität, Wirtschaft und Gesellschaft eng verwoben sind.»

Es sei kein Zufall, dass das Basel Peace Forum zeitlich nahe beim World Economic Forum in Davos stattfindet. «So ist es für einzelne Teilnehmer möglich, an beiden Anlässen dabeizusein.» Sollte sich die Konferenz in Basel als Erfolg erweisen, dann gebe es in den kommenden Jahren eine Fortsetzung, sagt Laurent Goetschel.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)