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Mit Pfarrer Adrian Bolzern auf einem Rundgang durch die Herbstmesse.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 06.11.2019.
abspielen. Laufzeit 04:24 Minuten.
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Basler Herbstmesse Der Pfarrer, dem die Schausteller vertrauen

Als Messepfarrer ist Adrian Bolzern auch an der Basler Herbstmesse präsent. Sein Engagement wird dort sehr geschätzt.

Ein kurzer Schwatz hier, ein Gläschen Weisswein da. Wenn Pfarrer Adrian Bolzern über die Basler Herbstmesse läuft, wird er von den Schaustellerinnen und Schaustellern herzlich empfangen. Bolzern ist seit fünf Jahren katholischer Seelsorger für Circus-Darsteller und Schausteller.

«Er versteht uns einfach»

Seine Aufgabe versteht der Messepfarrer so, dass er die Schausteller unterstützt, ihnen zuhört, ihre Probleme aufnimmt. «Egal, was für ein Anliegen jemand hat, sei es, wenn ein Kind zur Welt kommt oder jemand heiratet, dann bin ich da», erklärt er. «Das gilt natürlich auch für die schwierigen Momente, wenn ein Unfall passiert, oder jemand in der Familie stirbt.»

Und dieses Angebot wird geschätzt. So sagt Anna Bauer vom Schiessstand: «Als mein Vater diesen Sommer starb, war Adrian für uns eine grosse Stütze. Er hat eine schöne Messe gehalten, im Sinne meines Vaters». Und Standbesitzerin Belinda Bügler ergänzt: «Er versteht uns einfach, er kennt unsere Kultur und kann sich einbringen. Das schafft nicht jeder.»

Gottesdienst am Sonntag

Jeweils einmal pro Herbstmesse findet auch ein Gottesdienst statt. «Ich hatte eine Autopanne», sagt Standbesitzerin Uschi Moser unschuldig und gibt dann ehrlich zu: «Ich habe einfach geschlafen». Bolzern kann darüber lachen. Er nimmt seinen Job mit Humor und will die Leute zu nichts zwingen.

Adrian Bolzern

Adrian Bolzern

Messepfarrer

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Adrian Bolzern wurde im solothurnischen Breitenbach im «Schwarzbubenland» geboren und ging in Zwingen (BL) zur Schule. Nach einer Ausbildung als Landschaftsgärtner wurde er 2012 zum katholischen Priester geweiht. Seit 2014 ist er als Seelsorger zuständige für Circus-Darsteller, Schausteller und Markthändler.

Dennoch ist er überzeugt: «Die ganz ursprünglichen Fragen: 'Woher komme ich und wohin gehe ich' bleiben überall bestehen, auch auf der Herbstmesse. Man ist dem Leben ausgesetzt, zum Beispiel, wenn es die ganze Zeit regnet. Da hilft es, wenn man zusammensteht - sei es im oder nach dem Gottesdienst oder eben an der Herbstmesse».

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