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Basel Baselland Basler Kantonalbank regelt Sünden aus der Vergangenheit

Die Basler Kantonalbank hat sich im Steuerstreit mit den deutschen Behörden geeinigt. Die BKB zahlt 38,6 Millionen Euro zur «Aufarbeitung der Vergangenheit», heisst es in einer Mitteilung der Bank. Dabei geht es um unversteuerte Vermögen deutscher Kunden auf Konti der BKB.

Die BKB hat damit als erste inländische Bank im Steuerstreit mit Deutschland eine Einigung erzielt. Die Zahlung von über 38 Millionen Euro erfolge «zur Aufarbeitung der Vergangenheit mit Bezug auf nicht versteuerte Vermögenswerte deutscher Kunden», hiess es in einer Mitteilung der Bank. Die BKB schützt damit auch die eigenen Mitarbeiter vor einer Strafverfolgung in Deutschland.

Durch die erzielte Einigung vermindert sich der erwartete Geschäftserfolg im Stammhaus und im Konzern per Ende Juni um den an die deutschen Behörden zu zahlenden Betrag, heisst es es in der Medienmitteilung weiter.

Aufgrund eines bereits kommunizierten Beteiligungsverkaufs werde jedoch voraussichtlich ein Halbjahresgewinn auf Vorjahreshöhe erzielt.

Die Einigung hat Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Die BKB lasse nur noch «steuerehrliche Neukunden aus wenigen Kernmärkten» zu, schreibt die Bank.

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