Basler Kantonalbank will «back to the roots»

Im ersten Halbjahr 2013 sank der Gewinn der Basler Kantonalbank (BKB) um 19,9 Prozent auf 35,3 Mio. Franken. Die Bank begründet den Einbruch mit der Sanierung der Pensionskasse, dem tiefen Wert der Partizipationsscheine und der Weissgeldstrategie. Nun will sich die Bank neu orientieren.

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Bildlegende: Guy Lachappelle will die BKB neu ausrichten Keystone

«Wir sind mit dem Ergebnis im operativen Geschäft zufrieden», betont Guy Lachappelle, CEO der BKB. Damit will Lachappelle hervorheben, dass es im schwierigen Umfeld auch hätte schlimmer kommen können. Der Gewinneinbruch sei keine Überraschung.

Zum einen musste die BKB die eigene Pensionskasse sanieren. Zum anderen musste sie Wertkorrekturen auf den BKB-Partizipationsschein vornehmen. Der Schein hatte an Wert verloren. «Der Schein ist ein Index für das Vertrauen in die Bank. Und dieses Vertrauen hat gelitten», so Guy Lachappelle. Die Gründe für den Vertrauensverlust liegen im mutmasslichen ASE-Betrugsfall und im Steuerstreit mit den USA. Dennoch sei die BKB noch immer attraktiv für Grosskunden, betont der CEO.

Neue Strategie

Die BKB arbeitet nun an einer neuen Strategie. Ende August will sie präsentieren, «wo es mit der Bank hingehen soll.» Guy Lachappelle will noch nicht viel verraten, betont aber: «Das Motto ist back to the roots». Man wolle sich wieder mehr auf die Region, auf private Kunden und auf KMU konzentrieren.