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Basel Baselland Basler Kantonslabor nimmt Kinderprodukte aus den Ladenregalen

Das Kantonale Labor Basel-Stadt hat Kinderkosmetika auf diverse Stoffe wie Farbmittel und Konservierungsstoffe untersucht. Mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte wurden beanstandet. Sechs Produkte mussten gar aus dem Verkauf gezogen werden.

Kleines Mädchen wird geschminkt
Legende: Kinderkosmetika schneiden schlecht ab. Viele Produkte werden beanstandet. Keystone

Das Kantonale Labor hat im Jahr 2013 Kosmetikprodukte für Kinder untersucht. Dafür haben die Verantwortlichen diverse Produkte bei Importeuren, Warennhäusern, Spielzeugläden oder Boutiquen in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt und Zürich unter die Lupe genommen.

Ergebnis ist ernüchternd

Die Kontrollen zeigten: Mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte wurden beanstandet. Insgesamt hat das Kantonale Labor 56 Produkte zum Beispiel unerlaubte Farb- und Konservierungsstoffe untersucht. 33 Produkte waren nicht einwandfrei. Sechs Produkte wurden sogar für den Verkauf verboten, weil unerlaubte Farbstoffe den vorgeschriebenen Grenzwert überschritten haben.

Vor allem Nagellacke und Pflegeprodukte für die Lippen waren nicht in Ordnung. Dennoch: Die gefundenen Stoffe, die den Grenzwert überschritten haben, seien nicht zwingend gesundheitsschädigend. «Man weiss nicht genau, was die Farbstoffe machen. Die Farbstoffe sind einfach nicht getestet für Kosmetikzwecke», sagt Peter Hauri, Chemiker des Kantonslabor gegenüber dem Regionaljournal Basel von Radio SRF.

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