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Das Tiefbauamt will 20 Elektro-Abfuhrfahrzeuge beschaffen.
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Basler Kehrichtabfuhr Bebbi-Säcke werden abgasfrei entsorgt

Die Regierung will für knapp 20 Millionen 20 Elektro-Abfuhrwagen anschaffen.

Das Basler Tiefbauamt muss seine Kehrichtfahrzeugflotte erneuern. Deshalb soll dieser Wechsel gleich zu einer technischen Umrüstung genutzt werden: Elektrische Fahrzeuge sind zwar in der Anschaffung rund ein Drittel teurer als Dieselfahrzeuge, schneiden aber punkto Lärm und Schadstoffausstoss deutlich besser ab. Davon profitiert nicht nur die Quartierbevölkerung, sondern auch das auf den Abfuhrwagen mitfahrende Personal. Davon verspricht sich auch der Leiter der Basler Stadtreinigung, Dominik Egli einiges: «Leisere und umweltfreundlichere Fahrzeuge sind in der doch räumlich engen Stadt Basel von grossem Vorteil.»

Ausserdem glaubt Dominik Egli, dass den Elektro-Abfallfahrzeugen die Zukunft gehört: «In zehn Jahren werden wir in Basel sicher ausschliesslich mit solchen Abfallwagen herumfahren, davon bin ich überzeugt.»

In der näheren Zukunft hofft Egli darauf, dass der Grosse Rat die beantragten rund 19 Millionen Franken bald bewilligt, dann könne die Ausschreibung stattfinden. «Trifft dieser Zeitplan ein, dann müssten die ersten neuen Elektro-Autos etwa in einem Jahr die Bebbisäcke einsammeln.»

Wenn alle 20 grossen Diesel-Kehrichtfahrzeuge ersetzt sind, spart die Stadtreinigung jährlich 380 Tonnen CO2 . Das entspricht dem jährlichen Ausstoss von rund 260 Personenwagen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Es wär für uns Bürger aber schöner, wenn der Unrat nicht nur "abgasfrei", sondern auch "gebührenfrei" entsorgt werden würde. Denn wir spenden mit unserem Güsel wertvolle Rohstoffe für die KVA, die sich mit deren Verbrennung ihren erzeugten Dampf sehr teuer bezahlen lässt. Eigentlich sollte man für den Kehricht Geld bekommen.
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