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Basel Baselland Basler Linke trotzen an 1. Mai-Feiern dem Regen

Trotz strömendem Regen marschierten am 1. Mai in Basel rund 1'000 Linke vom Claraplatz zum Marktplatz. An der Kundgebung am Nachmittag in Sissach versammelten sich gut 250 Genossinnen und Genossen. Beide Veranstaltungen standen unter dem Motto «Solidarität und Ausgrenzung».

Menschen mit Fahnen und Transparenten laufen vom Basler Messeplatz los.
Legende: Trotz des Regens gingen Linke und Gewerkschafter auf die Strasse. Keystone

Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren der Maifeiern in den beiden Basel nicht. Es regnete während des ganzen Tages wie aus Kübeln. Dennoch war der Aufmarsch beachtlich. Kinder, Jugendliche und «Alt-Linke» kamen ebenso wie viele Migrantinnen und Migranten.

Normalerweise findet die Kundgebung in Basel auf dem Marktplatz statt und die Feier anschliessend auf dem Barfüsserplatz. Das war dieses Jahr nicht so. Viele Zelte säumten den Marktplatz, auch das Festzelt stand dieses Jahr vor dem Rathaus. Der Barfüsserplatz blieb leer.

Ich freue mich, dass die SP wieder kämpferischer wird.
Autor: Susanne Leutenegger OberholzerSP-Nationalrätin

Unter den Rednerinnen und Rednern trat in Basel keine nationale Prominenz auf. Während die Basler Ständerätin Anita Fetz an der Demonstration der Basler Staatsangestellten gegen die Sparpläne der Regierung noch sprach, wandte sie sich am 1. Mai nicht an ihre Genossinnen und Genossen. Neben einer Gastrednerin aus Griechenland sprachen unter anderem Toya Krummenacher, Präsidentin des Basler Gewerkschaftsbundes und SP-Grossrätin sowie ihr Parteikollege und Grossrat Mustafa Atici.

SP Baselland noch nicht in der Oppositionsrolle

In Sissach forderte SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer wieder die Einführung eines fixen Franken-Euro Kurses. Weiter wies sie darauf hin, dass der Erfolg der Schweiz auf dem inneren Zusammenhalt der Gesellschaft beruhe. Und dieser werde durch die ungerechte Verteilung des Vermögens immer mehr gefährdet.

Zum Schluss ihrer Rede nahm sie Bezug auf die Baselbieter Regierungsratswahlen vom vergangenen Frühjahr. Die neue Oppositionsrolle der SP sei auch eine Chance, sich zu profilieren: «Ich freue mich darauf, dass die SP im Kanton wieder kämpferischer wird.» Wie dieser oppositionelle Kampf aber genau aussehen soll, wurde in den Reden nicht klar.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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