Basler Parlament will Tram durchs Erlenmattquartier

Das neue Quartier Erlenmatt soll durch ein Tram erschlossen werden. Das hat der Basler Grosse Rat beschlossen und für den Bau der Tramlinie einen Kredit von 76,9 Millionen Franken bewilligt.

Erlenmattareal im Abendlicht mit dem Silo der BLG im Hintergrund Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Teile des Erlenmattareals liegen noch brach. Bald soll das ganze Areal durch den öffentlichen Verkehr erschlossen sein. Juri Weiss

Die neuen Tramgleise durch das entstehende Erlenmattquartier im Kleinbasel können gebaut und der Vorplatz des Badischen Bahnhofs kann umgestaltet werden. Für den Kredit setzte sich die Linke ein im Rat, zusammen mit den Grünliberalen überstimmten sie die Rechte.

Bürgerliche scheitern

Die bürgerlichen Parteien SVP, LDP, CVP und FDP wollten die Vorlage an die Regierung zurückweisen. Sie scheiterten jedoch mit 41 zu 49 Stimmen. Sie argumentierten, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimme, da bis heute zu wenig Menschen den Bus benutzten. Sie bemängelten auch, dass der Bau der Tramlinie teurer werde als geplant.

Die Linke im Rat, also Grünes Bündnis, SP und Mittepartei GLP verwiesen auf das Tramnetz 2020, welches bereits beschlossen ist. Und in dem die Erlenmattstrecke ein Mosaikstein sei.