Basler Polizei hat keine Einwände gegen Pegida-Demonstration

Am 3. Februar finden auf dem Basler Marktplatz zwei Demonstrationen gleichzeitig statt: eine Demonstration der Rechtsaussen-Bewegung Pegida sowie eine Gegendemonstration der Linken. Die Polizei hat deswegen keine Sicherheitsbedenken.

Pegida-Demonstration in Weil am Rhein im November 2015. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bislang gab es in der Region bloss Pegida-Demonstration auf deutschem Boden (hier in Weil am Rhein). Keystone

Die Pegida-Demonstration und die Gegendemonstration linker Kreise finden gleichzeitig und am gleichen Ort statt: auf dem Basler Marktplatz. Die Basler Polizei, die beide Demonstrationen bewilligt hat, sieht keinen Grund, die Bewilligung in Frage zu stellen: «Derzeit halten wir an der Bewilligung für die Kundgebungen fest», sagt Andreas Knuchel, Mediensprecher der Basler Polizei.

Die Polizei beobachtet die Entwicklungen jedoch weiterhin. Sollte die Polizei am Ende doch noch zum Schluss kommen, dass sie die Sicherheit nicht gewährleisten kann, dann hat sie die Möglichkeit, die Demonstration einzuschränken oder ganz abzusagen.

Es ist das erste Mal, dass eine Demonstration unter dem Etikett «Pegida» in Basel stattfindet. Die bisherigen Kundgebungen in der Region fanden ennet der Grenze statt - zum Beispiel in Weil am Rhein.

(Regionaljournal Basel, 12.03/17.30 Uhr)