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Basel Baselland Basler Regierung hält an höherem Eigenmietwert fest

Ein Verzicht auf eine Neubewertung der Liegenschaften käme einer Steuerungerechtigkeit gleich, argumentiert die Regierung. Ein Vorstoss aus dem Grossen Rat hatte die Regierung aufgefordert, diese Steuererhöhung für Liegenschaftsbesitzer rückgängig zu machen.

Der höhere Eigenmietwert sei keine Steuererhöhung, schreibt die Regierung in der Antwort auf einen Vorstoss aus den Reihen der FDP. Vielmehr sei er die Korrektur einer schleichenden Steuersenkung. Denn die Liegenschaften seien seit 2001 nicht mehr neu bewertet worden. Und da auf der anderen Seite die Mieten gestiegen seien, entspreche der heutige Eigenmietwert nicht mehr dem Markt.

Ziel des Eigenmietwerts sei es auch nicht, Steuern zu generieren, schreibt die Regierung weiter. Er sei jedoch nötig, um Liegenschaftsbesitzer gegenüber in Miete Wohnenden nicht zu privilegieren. Und der angestrebte durchschnittliche Eigenmietwert von 72 Prozent im Vergleich zum Marktwert einer Liegenschaft stelle für die Hausbesitzer nach wie vor einen bedeutenden steuerlichen Vorteil dar.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Man nimmt dort, wo es noch hat. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren zunehmen. Der Dumme ist der, welcher sein Leben lang gearbeitet und sich Eigentum (EFH oder EGW) zugelegt hat. Besser wäre, wenn Grundeigentum veräussert wird, den Mehrwert vermehrt zu versteuern. Bei Spekulationen sollten nach Abzug der Spesen mindestens 95% des Gewinns abgegeben werden. Dadurch würden die Mieten nicht ständig in die Höhe getrieben.
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